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Microsofts erste Reaktion

28.05.2003 | 12:32 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Eine genaue Zahl der betroffenen Anwender will Microsoft nicht nennen und spricht nur von einer "kleinen Zahl". Der Download des Updates war außerdem von Microsoft nur als "Security Improvment" gedacht, sodass ihn auch nur Anwender herunterladen konnten, die gerade zufällig die "Windows Update"-Website besuchten.

Im Gegensatz dazu landen die von den Redmondern als "Repairing Patches" markierten Updates je nach Einstellung des Anwenders automatisch auf dessen System beziehungsweise erscheint auf dem Desktop ein Hinweis, der zum Download eines wichtigen Updates auffordert.

"Die meisten Systeme sind nicht abgestürzt. Sie haben nur die Netzwerk-Konnektivität verloren. Es gab hunderttausende von Downloads und wir wissen nur von einer Hand voll Leute, die Probleme damit hatten", beschwichtigt Michael Surkan, Programm-Manager bei Microsoft, in einem Gespräch mit dem US-Nachrichtendienst MSNBC .

Das Update sei laut Surkan notwendig gewesen, um Windows XP an die derzeit geltenden Industrie-Standards anzupassen. Erste Untersuchungen der Redmonder haben ergeben, dass das Update in Konflikt mit Sicherheits-Anwendungen anderer Anbieter gerate, beispielsweise mit diversen Software-Firewalls. Der Vorgang werde weiterhin untersucht. Ein neues Veröffentlichungsdatum für den Patch steht derzeit noch nicht fest.

Microsoft repariert Patch für Windows NT (PC-WELT Online, 02.05.2003)

Microsoft kündigt Update für fehlerhaften Kernel-Patch an (PC-WELT Online, 25.04.2003)

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