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Microsoft schwingt die Drohkeule

07.03.2007 | 08:44 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Unternehmen oder Personen, die solche nach Meinung von Microsoft unrechtmäßig – das heißt ohne ausdrückliche Zustimmung von Microsoft Irland - weiter verkaufte Volumenlizenzen erwerben, können sich schadensersatzpflichtig machen. Microsoft läge aber daran, solche Probleme einvernehmlich zu klären. Zeige sich der Käufer aber uneinsichtig, so würde Microsoft in der Tat Anzeige erstatten. Leibrandt wollte aber auf Nachfrage keine Unternehmen nennen, denen dieses Schicksal bereits widerfahren ist.

Soweit die Sicht von Microsoft. Und die von Datenbankspezialist Oracle. Denn Microsoft kämpft nicht allein, sondern sitzt bei dieser Frage mit Oracle in einem Boot. Usedsoft sieht das natürlich alles ganz anders. Das Unternehmen geht davon aus, dass es Volumenlizenzen aufspalten und weiterverkaufen darf, ohne dafür die Genehmigung von Microsoft Irland einholen zu müssen.

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