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Microsoft rechtfertigt hohen Preis

14.03.2002 | 18:12 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

PC-WELT berichtete, dass europäische Käufer deutlich mehr für die Xbox berappen müssen als amerikanische (umgerechnet 340 Euro) oder japanische (umgerechnet 300 Euro) Spielefreaks. Laut Kurt Sibold, Chef von Microsoft Deutschland, liegt der Verkaufspreis der Xbox jedoch unter den Herstellungskosten. Den Verlust aus der Subvention der Konsolen will der Redmonder Software-Riese jedoch durch die Einnahmen mit Xbox-Spielen ausgleichen.

Sibold rechtfertigte den höheren Xbox-Listenpreis in Europa damit, dass Microsoft die Verhältnisse und die Konkurrenzsituationen auf den jeweiligen Märkten berücksichtigen müsse. Gegen die Vorherrschaft der Playstation 2 in Japan glaubt sich Microsoft offensichtlich nur durch Kampfpreise durchsetzen zu können.

Sibold fährt fort: "Ich glaube, dass wir mit dem Preis in Europa richtig liegen. Letztlich werden das aber die Käufer entscheiden."

Mittlerweile haben auch andere Großhandelsketten auf die Preisoffensive von Media Markt und Saturn reagiert. Karstadt, verschiedene Promärkte und Filialen der Schaulandt-Kette zogen nach und stellen die Konsole ebenfalls für 399 Euro in ihre Regale.

PC-WELT-Ratgeber: Microsofts Spielekonsole X-Box unter der Lupe

Microsoft: Probleme mit Xbox (PC-WELT Online, 07.03.2002)

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