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Microsoft nervt Windows-7-Nutzer mit Update-Hinweis

16.10.2019 | 11:05 Uhr | Panagiotis Kolokythas

In 90 Tagen endet der Windows-7-Support. Microsoft "nervt" nun die Nutzer verstärkt mit der Empfehlung zum Windows-10-Update.

url link https://www.lizengo.de/microsoft/windows-10-betriebssystem Das könnte Sie interessieren: Windows 10 legal für 36 Euro kaufen _blank

Konkreter bedeutet dies, dass unter Windows 7 Pro demnächst regelmäßige Pop-Up-Hinweise auf dem Desktop eingeblendet werden. In diesem Hinweis klärt Microsoft über das Support-Ende auf und empfiehlt dringend die baldige Installation von Windows 10. Grundlage dafür ist url link https://support.microsoft.com/en-us/help/4493132/windows-7-update-kb4493132 der Patch KB4493132, _blank den Microsoft für Windows 7 bereits im April 2018 ausgeliefert hatte. Konkret heißt es in dem Hinweis, der auf dem Desktop erscheint: "Nach 10 Jahren nähert sich der Support von Windows 7 dem Ende". Anschließend werden die Nutzer darüber aufgeklärt, dass Microsoft am 14. Januar 2020, also dem ersten Patch-Day des Jahres 2020, zum letzten Mal Sicherheitsupdates für Windows 7 ausliefern wird und an diesem Tag dann auch der kostenfreie Support für das Betriebssystem ausläuft.

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Support aus für Windows 7: So klappt der Umstieg

Wer die Checkbox nicht anklickt, der erhält den Hinweis im Laufe der kommenden Tage und Wochen immer und immer wieder. Laut dem Blog-Eintrag von Microsoft wird der Hinweis "eine handvoll Male" im Laufe des restlichen Jahres auf dem Desktop angezeigt. Indem man schon jetzt mit den (regelmäßigen) Erinnerungen beginne, hoffe man, dass die Nutzer die Zeit nutzen, um den Übergang frühzeitig zu planen, heißt es dazu seitens Microsoft.

Die Strategie von Microsoft ist klar: Windows 7 hat noch mit etwa 30 Prozent (Stand: September 2019, Statcounter) einen relativen Marktanteil, den Microsoft möglichst schnell nach unten drücken muss, bevor dann am 14. Januar 2020 der Support eingestellt wird. Anschließend wäre Windows 7 Angriffen durch Malware ausgesetzt, die neue Sicherheitslücken ausnutzen, die Microsoft nicht patchen wird. Unternehmen haben zumindest die Möglichkeit, gegen Bezahlung einen verlängerten Support für Windows 7 zu erhalten. Die entsprechende Gebühr muss für jeden genutzten Windows-7-PC entrichtet werden.

Windows 7: Ab 2020 verdoppeln sich jedes Jahr die Support-Kosten

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