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Microsoft lässt den Internet Explorer fallen - als Marke

17.03.2015 | 15:19 Uhr |

Der nagelneue Browser aus Redmond soll definitiv nichts mehr mit der Internet-Explorer-Marke zu tun haben. Chrome-User haben schon einen Favoriten.

Dass Microsoft einen ganz neuen Browser entwickelt - neben dem Internet Explorer - und dieser unter dem Projekt-Namen "Spartan" läuft, ist nicht neu. Neu hingegen ist die, laut The Verge , offizielle Bestätigung Microsofts, dass man die Marke "Internet Explorer" mit dem neuen Browser nicht weiter pflegen werde. Den IE-Browser soll es durchaus weiterhin geben - aber die Redmonder werden Spartan zum Standard-Browser für den Windows-10-User machen (eine Ausnahme könnte der Unternehmens-Einsatz darstellen). Ferner würden sie über einen komplett neuen Namen nachdenken, der nichts mit "Internet Explorer" zu tun habe.

Der IE soll also weiter existieren - zumindest "in einigen Versionen von Windows 10". Doch im Privat-Anwender-Bereich könnte der einst große Name künftig eine viel, viel kleinere Rolle einnehmen. Die Info, wie "Projekt Spartan" mit Release von Windows 10 nun heißen soll, bleibt auch The Verge schuldig. Allerdings heißt es, dass Microsoft in Marktforschungen mit Google-Chrome-Usern in England gute Erfahrungen gemacht habe, wenn das Wort "Microsoft" vor den eigentlichen - noch geheimen - Browser-Namen gestellt werde. Auch der zweite Favorit der Test-Gruppe startete mit "Microsoft" im Namen. Gleiches gilt für Platz 4 und 5. "Internet Explorer" vor dem eigentlichen Namen belegt den unrühmlichen viertletzten Platz. "Internet Explorer" alleine den allerletzten Platz. Die Motivation für einen komplett neuen Namen liegt auf der Hand: Seit einigen Jahren hat der IE mit einem schlechten Image zu kämpfen und musste immer mehr Nutzer an Firefox und Google Chrome abdrücken.

Heißt der neue Browser vielleicht einfach "Microsoft Spartan"? Welchen Namen erwarten Sie für den neuen Browser?

Da hat Microsoft eine richtige Bombe platzen lassen: Windows 10 wird für Nutzer von Win 7 & 8 als Gratis-Update erscheinen. Doch damit nicht genug: Windows 10 soll sich vom Betriebssystem zum Service für alle Gerätearten wandeln und viele neue Funktionen bieten. Und ganz nebenbei stellte Microsoft mit "HoloLens" die wohl spannendste Entwicklung im Bereich Virtual Reality vor: Ein VR-Headset, dass die Realität mit Hologrammen verschmelzen kann. Erfindet Microsoft damit den PC neu? Wir diskutieren in dieser Tech-up-Folge die spannendsten Neuerungen.

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