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Microsoft kauft Spiele-Entwickler Bethesda: das ändert sich für Spieler

22.09.2020 | 11:13 Uhr |

Es ist ein hörbarer Knall in der Welt der Spieleentwicklung: Microsoft hat den Entwickler von Spielen wie Skyrim, Doom und Fallout gekauft. Das hat Konsequenzen, auch für die Spieler.

Microsoft arbeitet weiter daran, die eigene Gaming-Sparte auszubauen. Der neueste Coup: Microsoft kauft Bethesda sowie deren Mutterfirma Zenimax für 7,5 Milliarden US-Dollar auf. Bethesda ist einer der erfolgreichsten Spieleentwickler überhaupt, zu den erfolgreichsten Marken gehören Skyrim - The Elder Scrolls, Fallout und Doom.

Bethesda-Verantwortlicher Pete Hines meldete sich nach der Verkündung zu Wort und begründet die Entscheidung für den Verkauf. Microsoft sei ein "unglaublicher Partner" und "besitzt Ressourcen, die uns (Bethesda, Anm. d. Red.) zu einem besseren Publisher und Entwickler machen".

Bethesda-Spiele im Xbox Game Pass

Auch für Spieler wird sich nach diesem Verkauf einiges ändern. So geht  Gamestar davon aus, dass neue Bethesda-Spiele im Xbox Game Pass veröffentlicht werden. Das heißt, dass dessen Abonnenten die Spiele zum Release kostenlos werden spielen können. Außerdem könnte dadurch ein Projekt angestoßen werden, das von Fans schon lange gefordert wird: Der Nachfolger des beliebten Fallout New Vegas. Dessen Entwickler, "Obsidian", gehört ebenfalls zur Microsoft-Familie und ist nun wieder mit Bethesda vereint.

Letztlich könnte die Übernahme durch Microsoft auch bedeuten, dass Bethesda-Spiele künftig nicht auf der kommenden Playstation 5 erscheinen werden. In der Ankündigung auf Bethesdas Homepage lobt Todd Howard, Game Director von Bethesda, ausdrücklich die technischen Innovationen und Leistungsmöglichkeiten der neuen Xbox Series X - von der Playstation 5 ist keine Rede.

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