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Microsoft kann noch "Entgelt" verlangen

29.06.2013 | 20:05 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Microsoft steht nun wie ein begossener Pudel da. Ganz ungeschoren kommt der Raubkopien-Nutzer aber womöglich doch nicht davon. Für die illegale Benutzung der Programme könnte der Redmonder Software-Riese nämlich von dem Wiener noch ein Entgelt verlangen. Dies wäre nach der gängigen Praxis der marktübliche Preis für die benutzte Software zuzüglich der Anwaltskosten.

Das Urteil des Obersten Gerichtshofs ist jedoch keinesfalls ein Freibrief für den Einsatz von Raubkopien. Das Gericht hat sich nicht mit der Frage beschäftigt, inwieweit die Vervielfältigung von Software zum eigenen Gebrauch strafbar ist. Der Freispruch erfolgte aus rein prozessualen Gründen, auf Grund von Mängeln bei der erstinstanzlichen Entscheidung, wie Microsoft betont.

Verschärfte Jagd auf Raubkopien (PC-WELT Online, 24.01.2002)

Microsoft: Kampf gegen Produktpiraterie (PC-WELT Online, 06.12.2001)

Haftstrafen für Software-Piraten (PC-WELT Online, 30.11.2001)

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