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Microsoft gibt zu: Missverständliche Formulierung

05.07.2002 | 14:58 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Die Neufassung der EULA hatte unter Windows-Benutzern für große Verwirrung gesorgt. Das erkennt auch Microsoft an und gibt zu, dass der betreffende Absatz in der EULA für den Patch Q320920 sowie fürden Windows Media Player 7.1 und Windows XP in der derzeitigen Formulierung die zu Grunde liegende Absicht nicht unmissverständlich zum Ausdruck bringt. Deshalb will der Redmonder Konzern so schnell wie möglich eine neue Fassung dieses Absatzes erstellen, die seine Intention und die damit verbundenen Sachverhalte eindeutig klar machen soll.

Microsoft betont besonders, dass der Software-Konzern durch die Neufassung der EULA keinerlei Administratorenrechte für die Systeme von Benutzern erhalte. Die Benutzer sollen zu jeder Zeit vollständige Kontrolle darüber besitzen, welche Daten auf ihr System geladen werden und welche Anwendungen sie benutzen können. Der Absatz in der EULA ist ausschließlich für zwei Szenarien vorgesehen, in denen die Sicherheit urheberrechtlich geschützter Inhalte unter Umständen bedroht und damit der Service für Endanwender zeitweise eingeschränkt sein kann. Dabei handelt es sich um die folgenden beidenn Fälle (wir geben den Original-Wortlaut von Microsoft wieder):

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