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Microsoft erhöht Druck auf Windows-7-Nutzer: Hinweis-Fenster für Upgrade

13.03.2019 | 13:20 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Microsoft erhöht den Druck auf Windows-7-Nutzer. Ab April blendet Windows 7 Hinweise auf das nahende Support-Ende ein.

Microsoft erhöht den Druck auf Windows-7-Nutzer, damit diese auf Windows 10 umsteigen. Denn Windows 7 blendet ab 1. April 2019 Hinweis-Fenster ein, die auf das Support-Ende für Windows 7 am 14. Januar 2020 hinweisen. Ab diesem Datum erhalten Benutzer von Windows 7 weder Sicherheits-Updates noch Fehlerkorrekturen. Ausgenommen sind davon nur Windows-Rechner in Unternehmen oder Bildungseinrichtungen, für die ein zusätzlicher Wartungsvertrag abgeschlossen wurde, damit diese Windows-7-PCs Updates im Rahmen der bis zu drei Jahre laufenden Windows 7 Extended Security Updates (ESU) erhalten

Zeitgleich mit Windows 7 stellt Microsoft am 14. Januar 2020 auch Updates für Office 2010 ein. Office-2010-Nutzer will Microsoft zum Wechsel auf Office 365 bewegen.

Diese eingeblendeten Hinweise sollen nicht explizit das Upgrade auf Windows 10 aufdrängen. Stattdessen sollen sie den Benutzer nur darüber informieren, dass es ab dem 14.1.2020 keine Updates mehr für Windows 7 geben wird und zusätzlich zu einer Microsoft-Webseite verlinken. Dort drängt Microsoft die Besucher dann aber ausdrücklich zum Upgrade auf Windows 10 oder aber zum Kauf eines neuen Windows-10-PCs.

Der Hinweis soll nicht ständig erscheinen, sondern „ein paar Mal im Laufe des Jahres 2019“, wie Matt Barlow, Corporate Vice President bei Microsoft und Marketing Leader für Windows, erklärt. Wer diesen Hinweis nicht sehen will, soll im Hinweis-Fenster eine Auswahl-Option zum dauerhaften Abschalten dieses Hinweises angeboten bekommen. Wer dagegen das Hinweis-Fenster einfach nur schließt,  bekommt es nach einiger Zeit erneut angezeigt. Nach Januar 2020 erscheint das Fenster dann überhaupt nicht mehr, wie Microsoft erläutert.

Für Rechner in Unternehmen und Bildungseinrichtungen bietet Microsoft, wie bereits erwähnt, noch drei weitere Jahre bis Januar 2023 Sicherheits-Updates und Fehlerkorrekturen an. Der Verkauf dieser Windows 7 Extended Security Updates (ESU) beginnt ebenfalls am 1. April 2019, also an dem Tag, ab dem die Hinweis-Fenster für das Supportende angezeigt werden können. Allerdings lässt sich Microsoft diese Windows 7 Extended Security Updates teuer bezahlen.

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