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Microsoft begräbt Windows 10 Sets

23.04.2019 | 09:52 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Die Funktion Windows 10 Sets wird nun doch nicht in der geplanten Weise in Windows 10 implementiert. Schade, aber...

Microsoft hatte bereits im November 2017 neben der Windows 10 Zeitleiste (Timeline) eine weitere spannende Neuerung für Windows 10 angekündigt: Mit der Funktion "Sets" sollten Anwendungen in Windows 10 in ihren Fenstern Tabs erhalten. Alle zu einem Projekt oder zu einer aktuellen Tätigkeit gehörenden Anwendungen, Informationen, Websites etc. sollten dadurch in einem Fenster und den dazugehörigen Tabs erreichbar sein.

Während die Windows 10 Zeitleiste mit dem April-2018-Update für Windows 10 eingeführt wurde, musste "Sets" immer wieder verschoben werden. Erst vor wenigen Wochen fragten wir uns, was eigentlich aus Windows 10 Sets geworden ist.

Die Antwort auf die Frage kommt nun direkt von Microsoft. Auf die Frage, was aus der Funktion geworden sei, erklärt Microsofts Senior Product Manager Rich Turner in einem Tweet, dass es die Funktion für Windows 10 nicht mehr gäbe. Weiterhin hoch in der Priorität sei aber das Hinzufügen von Tabs in Fenstern.

Die Aussage von Turner lässt sich so interpretieren, dass zwar der ursprüngliche, komplizierte Funktionsumfang für "Windows 10 Sets" vom Tisch ist, die Windows-10-Nutzer aber weiterhin zumindest darauf hoffen können, in Anwendungen wie Explorer, der Kommandozeile oder in Notepad mehrere Tabs öffnen und darin arbeiten zu können. Bisher müssen immer mehrere Fenster der Anwendungen gestartet werden, wenn man beispielsweise im Explorer zeitgleich einen Blick in zwei Ordner werfen möchte. Das lässt sich auch über eine Tabs-Funktionalität eleganter lösen.

Über das offizielle Ende von WIndows 10 Sets dürfte sich dagegen der Software-Hersteller Stardock freuen: Der bietet mit Groupy bereits seit Jahren ein Tool an, mit dem mehrere Anwendungen innerhalb eines Fensters in Tabs genutzt werden können.

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