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Microsoft: Muss keine Nutzerdaten an US-Behörden geben

25.01.2017 | 15:29 Uhr |

Ein Gericht bestätigt, dass Microsoft im Ausland gespeicherte Daten nicht an US-Behörden weitergeben muss.

Microsoft hat sich erneut vor einem US-Gericht behauptet. Die in einer früheren Verhandlung getroffene Entscheidung der Richter wurde bestätigt : Das US-Justizministerium könne den Konzern demnach nicht dazu zwingen, E-Mails herauszugeben, wenn sich diese nicht auf US-Servern befinden.

Konkret ging es um eine E-Mail eines Drogenschmugglers, die sich auf einem Microsoft-Server in Irland befindet. Das US-Justizministerium fordert die Herausgabe der betreffenden Mail schon seit dem Jahr 2013. Als Argument diente dem Staat, dass Microsoft eine richterliche Anordnung auch dann nicht ignorieren dürfe, wenn sich die betreffenden Kundendaten außerhalb der Landesgrenzen befinden.

Richterin Susan Carney fordert dennoch eine Gesetzesanpassung. Der 31 Jahre alte Stored Communications Act (SCA) sei nicht mehr zeitgemäß, da er aus einer Zeit vor dem Internet stammt.

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