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Microsoft: Künftig mehr Geld für PC-Spiele-Entwickler

30.04.2021 | 16:09 Uhr | Michael Söldner

Durch neue Store-Bedingungen sollen Entwickler von PC-Spielen künftig einen höheren Anteil an den Umsätzen erhalten.

Microsoft konzentriert sich primär auf die Entwicklung von Xbox-Spielen, hat aber in den letzten Jahren auch mehr und mehr die PC-Spieler im Fokus. Durch eine Änderung der Bedingungen für den Microsoft Store sollen die Entwickler von PC-Spielen ab dem 1. August künftig einen höheren Anteil am Netto-Umsatz aus den Verkäufen erhalten. Mit dieser Änderung will Microsoft mehr Entwickler anlocken, die neue Games für Windows entwickeln und diese über den Microsoft Store verkaufen. Bislang erhalten Entwickler von PC-Spielen einen Anteil von 70 Prozent des Netto-Umsatzes. Dieser Anteil soll ab August 2021 auf 88 Prozent steigen. Microsoft erhält damit anstelle von 30 Prozent nur noch 12 Prozent. 

Die Änderung kann wohl auch als Reaktion auf die Bedingungen im Epic Games Store gesehen werden. Nur Steam genehmigt sich weiterhin 30 Prozent bei den Umsätzen in seinem Store. Ist ein Spiel jedoch besonders profitabel, so kann der Anteil auch dort auf 25 und sogar auf 20 Prozent sinken. Eine Änderung bei den Bedingungen für Verkäufe von Xbox-Spielen ist bei Microsoft aber offenbar nicht geplant. Dabei spielt wohl eine große Rolle, dass neue Konsolen meist mit Verlust verkauft werden. Die Hersteller verdienen ihr Geld entsprechend mit dem Verkauf von Spielen, Erweiterungen oder Abonnement wie Game Pass oder die Mitgliedschaft für das Xbox Network (Xbox Live Gold). 

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