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Microsoft: 1 Billion US-Dollar Umsatz in 41 Jahren

10.05.2016 | 13:27 Uhr |

Das Unternehmen Microsoft hat kürzlich einen neuen Meilenstein erreicht: 1 Billion US-Dollar Umsatz in 41 Jahren.

Das Unternehmen Microsoft hat im abgelaufenen Quartal einen wichtigen Meilenstein erreicht. Demnach hat das Unternehmen in seiner 41-jährigen Geschichte nunmehr einen Umsatz von 1 Billion US-Dollar (etwa 870 Milliarden Euro) erwirtschaftet. Das hat der Tech-Consultant und ehemalige Microsoft-Mitarbeiter Jeff Reifman errechnet.

Demnach hat das ein Jahr jüngere Apple zwar die 1-Billion-US-Dollar-Marke bereits im vergangenen Jahr gerissen, allerdings verkauft Apple seine Produkte traditionell teurer, wodurch auch schneller ein höherer Umsatz erreicht wurde. Allerdings: Microsoft hat in 41 Jahren bisher 265,2 Milliarden US-Dollar Gewinn erwirtschaftet, während Apple es in 40 Jahren "nur" auf 261,6 Milliarden US-Dollar gebracht hat. Das im Jahr 1998 gegründete Google (mittlerweile Alphabet) nähert sich der Marke "100 Milliarden US-Dollar Gewinn" in seiner Unternehmensgeschichte.

Amazon: Umsatz in 22 Jahren hui, Gewinn pfui

Weit abgeschlagen ist dagegen das im Jahr 1994 gegründete Unternehmen Amazon, dass vom Gesamtumsatz mit 545 Milliarden US-Dollar zwar vor Google liegt, aber beim Gesamtgewinn mit 3,31 Milliarden US-Dollar in den letzten 22 Jahren keine sonderlich gute Figur macht. Google hat immerhin bisher insgesamt 96,3 Milliarden US-Dollar Gewinn gemacht.

Einige Menschen verdienen viel Geld, die Mehrheit leidet

Die Analyse von Reifman schließt aber mit äußerster Kritik an den großen IT-Unternehmen unserer Zeit. Die beiden im US-Bundesstaat Washington ansässigen Unternehmen Microsoft und Amazon hätten zwar in ihrer Geschichte 1,5 Billionen US-Dollar Umsatz generiert und dabei 161.220 Menschen geholfen, Millionäre zu werden. Im selben Bundesstaat würden aber auch besonders wohlhabende Menschen besonders niedrige Steuern zahlen. Dies trage in dem Bundesstaat mit zu Bildungs-, Verkehrs-, Natur- und Drogenproblemen bei. "Gut gemacht, Bill and Jeff", so der letzte Satz der Reifman-Analyse. Gemeint sind damit die Gründer von Microsoft und Amazon, also Bill Gates und Jeff Bezos.

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