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Metro weist Kritik zurück

09.02.2004 | 16:12 Uhr |

Das Metro-Management weist die Vorwürfe zurück. Die einzige Funktion des RFID-Chips in den Kundenkarten sei die, Trailer von DVD-Filmen mit Altersbeschränkung freizuschalten, erläutert Firmensprecher Albert von Truchseß. Kunden ohne Karte könnten sich nur Ausschnitte von Filmen mit einer Altersfreigabe ab sechs Jahren ansehen. Die Antennen an den Ein- und Ausgängen des Future Stores dienten lediglich dem Diebstahlschutz. Das Auslesen von Kundeninformationen sei nicht möglich, versichert von Truchseß.

Außerdem seien auf dem RFID-Chip die gleichen Informationen gespeichert wie auf einer herkömmlichen Kundenkarte auch. "Daraus einen Skandal zu machen finde ich übertrieben", bemerkt der Konzernsprecher. Ein Unternehmen wie die Metro Gruppe, die im Fokus der Öffentlichkeit stehe, könne es sich ferner nicht leisten, einen Vertrauensbruch zu riskieren.

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