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Mensch gegen Computer

03.06.2002 | 13:04 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Die Wissenschaftler führten diese Untersuchung jedoch nicht etwa durch, um sich eine gute Ausgangsposition für WM-Wetten zu verschaffen und sich mit den Wettgewinnen einen schönen Lebensabend zu finanzieren. Stattdessen ging es darum zu klären, ob Computer bessere Vorhersagen liefern können als Menschen.

Hierzu traten fünf fußballbegeisterte Professoren gegen den Rechner an und tippten ihrerseits den Ausgang der WM. Die Gelehrten kamen zu einem Ergebnis, das vielen Fußballfans wahrscheinlich eher einleuchten wird: Statt der Brasilianer, die die WM-Qualifikation nur mit Ach und Krach schafften, kürten sie die zuletzt souverän spielenden Argentinier zum Sieger des Turniers. Deren Endspielgegner lautete aber auch in diesem Fall Italien.

"Kopf gegen Herz" überschrieben die IT- und Fußballexperten den Vergleich. Während der Computer nur streng logisch Zahlenwerte verarbeitet und mit dem "Kopf" entscheidet, hören die Professoren auf ihr Herz. Jetzt heißt es bis Ende Juni ausharren. Dann wissen wir, wer von Fußball definitiv mehr versteht: Der Mensch oder die Maschine.

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