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Medion Akoya Mini E1312: Einschätzung und Alternativen

02.07.2009 | 14:04 Uhr |

Großes Display und eine umfangreiche Ausstattung. Streng genommen ist das neue Aldi-Netbook eigentlich aufgrund des großen Displays (29 Zentimeter Bildschirmdiagonale) kein Netbook. Und wegen des großen Displays verbraucht das Gerät auch mehr Strom, als Netbooks mit 10-Zoll-Bildschirm.

Um einen niedrigen Preis zu erreichen, wird auch auf die sonst Netbook-typische Atom-CPU verzichtet. Dafür findet sich in dem Rechner ein AMD-Sempron-Prozessor, der die Leistung einer Atom-CPU nicht ganz erreichen dürfte. Seitens Aldi gibt es leider keine Angaben über Gewicht und Akku-Laufzeit. Dafür steckt im neuen Aldi-Netbook mit der ATI Radeon Xpress 1250 eine vergleichsweise gute Grafiklösung, die den sonst bei Netbooks zum Einsatz kommenden Intel-Grafikchips überlegen ist.

Alternative(n):

Das ideale Netbook bietet den besten Kompromiss aus langer Akkulaufzeit, ergonomischem Display und schreibfreundlicher Tastatur. Nach diesen Kriterien gemessen, ist derzeit das Samsung NC 10 unser Favorit. Das Gerät ist für um die 400 Euro erhältlich.

Eine bessere Akkulaufzeit, aber schlechteres Rechentempo bietet das MSI Wind U110 Eco Luxury . Wenn Ihnen der 10-Zoll-Bildschirm eines Standard-Netbooks zu klein ist, kommt das Samsung NC20 in Frage: Sein Display misst 12 Zoll. Für Anwender, die ein Netbook nicht nur als mobilen Rechner, sondern auch als Statussymbol einsetzen, empfehlen wir den eleganten Asus Eee PC S101 .

Falls Sie den Kauf eines Netbooks planen, dann empfehlen wir Ihnen die Lektüre des großen PC-WELT Netbook-Vergleichstest .

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