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Medion Akoya E6300D: Einschätzung

16.07.2009 | 11:48 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Aldi hatte zuletzt im Mai mit dem Akoya P7700D einen Komplett-PC für 699 Euro im Angebot , den die PC-WELT auch getestet hatte . Beim neuen Aldi-PC Akoya E6300D verzichten Aldi/Medion auf einen Blu-Ray-Player und verwenden eine Quad-Core-CPU von AMD anstatt von Intel. Die Festplattengröße sinkt von 1 TB auf 640 GB. Das alles sorgt dafür, dass der neue Aldi-Rechner zu einem günstigen Preis von 499 Euro angeboten werden kann.

AMDs Vier-Kern-CPU Phenom X4 9650 ist mit 2,3 GHz getaktet und bereits etwas veraltet. Intels vergleichbare CPUs sind nicht nur schneller, sondern verbrauchen auch weniger Strom. Dennoch liefert die CPU eine gute Leistung.

Die Grafikkarte ATI Radeon HD 4550 gehört zur Einsteigerklasse. Die Grafikkarten mit diesem Grafikchip sind in der Regel passiv gekühlt, was sich positiv auf die Lautstärke des Rechners auswirkt.

Aldi/Medion Punkten mit den vielen Extras: USB-Kartenleser, üppiges Software-Paket, Windows-7-Gutschein, eSATA, Firewire, WLAN IEEE 802.11n-Draft. All das sind Extras, die man oft extra bezahlen muss.

Unterm Strich handelt es sich also um einen gut ausgestatten Office-Rechner, der dank Quad-Core-CPU viel Leistung für alle anfallenden PC-Aufgaben bietet. Und das zu einem attraktiven Preis. Nur Spielefans werden mit dem Rechner nicht glücklich.

Alternativen:

In der PC-WELT Bestenliste PCs bis 700 Euro finden Sie Komplett-Rechner, die zum Teil vergleichbar sind mit dem neuen Aldi-PC.

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