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Medienstar Computer

23.09.2005 | 19:02 Uhr |

Medienstar Computer

„Die Menschen möchten die Wahl haben und flexibel sein, wie und wo sie digitale Medien zu ihrer Unterhaltung nutzen“, verkündete Bill Gates bei Erscheinen der neuen Windows XP Media Center Edition 2005. Das Betriebssystem ist speziell auf die Bedürfnisse im Wohnzimmer abgestimmt. Es soll aus dem Arbeits- und Spielgerät den universellen Medien-PC als zentralen Knotenpunkt für alle Medien im Wohnzimmer formen. Hinter der schwammigen Bezeichnung Medien-PC für die neue Rechnergeneration versteckt sich eine Revolution des bekannten Computers. Sie verläuft weniger auf technischer als vielmehr auf ergonomischer Ebene. Das Erscheinungsbild muss sich wandeln. Die Bedienung einer universellen Multimedia-Maschine im Wohnzimmer stellt andere Anforderungen an die Ergonomie als normale Büroanwendungen. Im Marketing-Englisch spricht man dabei von Two-Feet-Application für den Schreibtischeinsatz, von Ten-Feet- Application bei der Bedienung direkt von der Couch. Es handelt sich dabei um eine Anspielung auf den Abstand des Benutzers zum Display. Im Wohnzimmer ist der Abstand größer, die Bedienoberfläche muss entsprechend einfacher werden. Sie sollte großzügig gestaltet sein und den Benutzer dazu einladen, mit den Medienfunktionen zu spielen. Der einfachen Bedienung trägt die Eingabemethode Rechnung: Der User kontrolliert den Media-PC mit der Fernbedienung, so wie er es vom TV-Gerät gewohnt ist. Maus und Tastatur kommen nur noch im Ausnahmefall zum Einsatz.

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