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McAfee gibt sich gelassen

21.11.2002 | 10:36 Uhr | Markus Pilzweger

Vincent Gullotto, Vize-Präsident bei McAfee Security's Avert, einer Abteilung von Network Associates, sieht die Angelegenheit vorerst gelassener. So sei die Bedrohung durch Scezda abhängig davon, inwieweit es Melhacker gelingt, die Malware zu verbreiten. Aber: "Wenn es ihm gelingt, wird es etwas Großes", so Gullotto.

Dennoch sind Vorhersagen schwierig, da es bereits mehrere derartiger Viren gab, die sich jedoch nicht verbreiten konnten. "So lange wir den Virus nicht 'in the wild' sehen, halten wir ihn für ein geringes Risiko", so Gullotto.

Melacker wird auch in Zusammenhang mit dem Bugbear-Wurm gebracht, der im September massenhaft Netzwerke befiel.

Bin Laden-Vertrauter warnt vor Cyberattacken (PC-WELT Online, 19.11.2002)

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