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Maxon Cinema 4D Studio R18: Die 3D-Grafik-Software der Höllenmaschine Ultra VR

16.09.2016 | 14:34 Uhr |

Auch der Höllenmaschine Ultra VR spendieren wir die 3D-Grafik-Software Maxon Cinema 4D Studio R18.0 im Wert von 3600 Euro.

Dank des auf 4,4 GHz übertakteten Intel Core i7-6950X Extreme Edition (10 Kerne, 20 Threads) ist die Höllenmaschine Ultra VR auch ganz schön flott beim Rendern von 3D-Grafik. Da müssen wir unserem Rechenbiest natürlich auch ein standesgemäßes 3D-Grafik-Paket spendieren. Unsere Wahl ist dabei auf das brandneue Release 18 von Maxon Cinema 4D Studio gefallen.

Im Gesamtpaket der Höllenmaschine Ultra VR liegt auch die nagelneue Cinema-4D-Version R18 im Wert von 3600 Euro! Das ist natürlich genau das Richtige, um unseren Traum-Rechner mal auf Herz und Nieren zu testen und genau das macht Jonas Pilz, Cinema-4D-Experte von Maxon in diesem Video. Dazu nutzt er neue Cinema-4D-Features wie etwa das Fracturing, mit dem man beliebige Objekte zerbrechen lassen kann.

Warum? Weil Maxon Cinema 4D für ein an sich sehr mächtiges und komplexes 3D-Grafikprogramm eine vergleichsweise leichte Zugänglichkeit bietet. Und dank der integrierten Hilfe sowie zahlreich verfügbarer Ressourcen und Video-Workshops werden Sie auch als 3D-Anfänger sehr schnell mit Cinema 4D warm und können in kürzester Zeit richtige 3D-Blockbuster angehen. 

Mit Cinema 4D lassen sich atemberaubende Bilder rendern.
Vergrößern Mit Cinema 4D lassen sich atemberaubende Bilder rendern.
© Maxon

Für das Bauen - oder besser das Modellieren - stehen in Cinema 4D Kurven und Grundobjekte zur Verfügung. Der Feinschliff erfogt dann über zahlreiche Werkzeuge, mit denen Sie das Grundobjekt unterteilen, abrunden oder verzweigen. Dabei können sowohl organisch gerundete als auch technische und eher scharfkantige Formen entstehen. Dank des ebenfalls integrierten Sculptings lassen sich sogar Formen wie aus Ton oder Knetmasse bilden. Diese können Sie dann beispielsweise für eine besonders realistische Modellierung von Figuren oder anderen organischen Formen nutzen.

Cinema 4D bietet alle Werkzeuge, die man zum Modellieren komplexer Objekte benötigt.
Vergrößern Cinema 4D bietet alle Werkzeuge, die man zum Modellieren komplexer Objekte benötigt.
© Tamas Gyerman

Cinema 4D wird zudem bereits mit sehr vielen fertigen Objekten ausgeliefert, um direkt loslegen zu können. Häuser, Menschen oder auch Haushaltsgeräte und Möbel lassen sich so direkt abrufen. Zahlreiche Importfilter ermöglichen zusätzlich das Laden von Objekten aus dem Netz, selbst wenn diese in einem anderen 3D-Programm erstellt wurden.

Die Benutzeroberfläche von Cinema 4D ist aufgeräumt und leicht zu verstehen.
Vergrößern Die Benutzeroberfläche von Cinema 4D ist aufgeräumt und leicht zu verstehen.
© Maxon

 
Einmal erstellte Formen lassen sich anschließend nach Herzenslust verformen, in Einzelteile zersplittern, mit Kräften belegen oder für eine Logoanimation im Raum herumwirbeln. Nahezu jeder Aspekt können Sie dabei während der Animation verändern. Sogar eine Art Figurbaukasten ist bereits in Cinema 4D enthalten, um mit ein paar Klicks beliebige Tiere oder Menschen mit einem künstlichen Skelett zu versehen und zum Laufen zu bringen.

Figuren aller Art können in Cinema 4D sehr einfach mit einem digitalen Skelett versehen und animiert werden.
Vergrößern Figuren aller Art können in Cinema 4D sehr einfach mit einem digitalen Skelett versehen und animiert werden.
© Maxon

Besonderen Eindruck auf das Endergebnis macht zudem die Gestaltung der Oberflächen. Standardmäßig ist erst einmal alles nur grau und hat eine plastikartige Anmutung. Das lässt sich aber beliebig ändern. So stehen zahlreiche Shader zur Verfügung, kleine Programme, mit denen sich unter anderem unterschiedlichste Muster und Strukturen oder Verläufe erstellen lassen.

Auch Haare und Fell können auf 3D-Objekten in Cinema 4D wachsen.
Vergrößern Auch Haare und Fell können auf 3D-Objekten in Cinema 4D wachsen.
© Alina Makarenko

Natürlich können Sie mit Cinema 4D auch Bilder oder sogar Filme verwenden und auf die Oberflächen legen. Je nach Wunsch lassen sich zudem Glanz-, Spiegelungs- oder Transparenzverhalten physikalisch korrekt festlegen. Oberflächen können glatt poliert oder auch matt und aufgeraut wirken. Sogar die Verformung eines Objekts über eine Materialeigenschaft ist möglich.

Das Erstellen von Materialien geht dank des intuitiven Materialsystems von Cinema 4D ganz einfach von der Hand.
Vergrößern Das Erstellen von Materialien geht dank des intuitiven Materialsystems von Cinema 4D ganz einfach von der Hand.
© Maxon

 
Anschließend geht es an das Ausleuchten der Szene. Wie ein Fotograf können Sie dabei Lichter setzen, Schatten berechnen lassen und echte Kameraeigenschaften, wie beispielsweise Schärfentiefe oder Linsenverzerrungen mit einbeziehen. Typisches Tageslicht lässt sich samt einer natürlichen Himmelsdarstellung direkt abrufen, was vor allem die Beleuchtung von Außenszenen sehr vereinfacht. Aber auch Innenräume lassen sich täuschend echt ausleuchten, wenn Sie die Globale Illumination aktivieren.

Mit Hilfe Globaler Illumination lassen sich nicht nur Räume mit realistischer Lichtverteilung rendern.
Vergrößern Mit Hilfe Globaler Illumination lassen sich nicht nur Räume mit realistischer Lichtverteilung rendern.
© Alberto Blasi

Dabei übernimmt Cinema 4D einen Hauptteil der Beleuchtung völlig selbständig und berechnet das zwischen den Objekten durch Reflexion ausgetauschte Licht, so wie es auch in der Realität um uns herum zu sehen ist. Im Ergebnis erhalten Sie eine besonders natürliche und realistische Lichtstimmung. Die berechneten Bilder oder Filme lassen sich in nahezu beliebiger Auflösung und Farbtiefe ausgeben und perfekt für die Nachbearbeitung, etwa in Adobe-Produkten, vorbereiten. Bei Bedarf können Sie auch direkt Freistellmasken mitberechnen.

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