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Match-Manipulationen in CS:GO: Sechs Personen festgenommen

27.08.2019 | 12:35 Uhr | René Resch

Die Polizei des australischen Staates Victoria hat sechs Personen wegen Match-Manipulationen bei Counter-Strike: Global Offensive festgenommen.

Die Polizei in Australien hat sechs Personen festgenommen, die offenbar an Manipulationen von kompetitiven „Counter-Strike: Global Offensive“-Spielen beteiligt waren.

Die Untersuchungen dazu begannen bereits im März 2019, nachdem ein Wettbüro die Polizei über verdächtige Aktivitäten bei einem CS:GO-Turnier informiert hatte. „Es wurde behauptet, dass Spieler Abkommen getroffen hatten, Spiele absichtlich zu verlieren und im Anschluss Wetten auf diese Spiele platzierten“, sagte die Polizei des australischen Staates Victoria in einer Pressemitteilung.

Von den Aktivitäten waren mindesten fünf Spiele betroffen. Die Polizei hat daraufhin vier beteiligte Personen in Perth sowie zwei in Mount Eliza festgenommen.

Neil Paterson, stellvertretender Polizeichef von Victoria gab an, dass die Untersuchungen durch den Staat die ersten ihrer Art im Bereich des E-Sports waren: „E-Sports ist eine aufstrebende Sportindustrie und somit steigt auch die Nachfrage zu Wetten auf Ergebnisse von Turnieren und Spielen. Die Haftbefehle verdeutlichen auch, dass die Polizei alle Hinweise auf verdächtige oder kriminelle Aktivitäten in den E-Sports ernst nimmt, und wir ermutigen jeden, der Informationen hat, sich zu melden.“

Alle verhafteten Personen wurden vorerst "bis auf Weiteres freigelassen". Die Behörden gaben an, dass Beamte der Kriminalpolizei die Untersuchung fortsetzen und mit Wettbüros in dem Fall zusammenarbeiten.

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