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Massiver Stellenabbau in der TK-Branche

08.06.2007 | 10:48 Uhr |

Um effizienter zu werden, will T-Com in den nächsten drei Jahren 19 000 Stellen abbauen. “Der Stellenabbau hat aber nichts mit der Technik für das IP-basierende Next Generation Network (NGN) zu tun", stellt Telekom-Pressersprecher Mark Nierwetberg, zuständig für Regulierung, Breitband und Finanzen, klar.

Hintergrund dieser Klarstellung: Die Deutsche Telekom baut derzeit ein neues, auf Glasfaserleitungen basierendes Breitbandnetz auf, das dank hoher Übertragungsraten von bis zu 50 Mbit/s (herkömmliches DSL: 1 bis 6 Mbit/s) hervorragend für konvergente Daten und TK-Dienste geeignet wäre. Es erweitert das Spektrum möglicher Anwendungen und reduziert vor allem die Kosten. Andererseits senkt die neue Technik auch den technischen Wartungs- und Verwaltungsaufwand für die Infrastruktur drastisch und macht bestimmte Tätigkeiten überflüssig.

"Durch VoIP fallen wohl vor allem die Arbeitsplätze weg, die eng mit der Funktion klassischer TK-Anlagen verbunden sind", die Marktforschungsfirma Berlecon Research . Demnach versprechen IP-basierende TK-Anlagen deutliche Kosteneinsparungen bei der Wartung wie auch bei MACs (Moves, Adds, Changes). Die Supporter müssen etwa bei einem Umzug eines Mitarbeiters keine Telefonleitungen mehr neu schalten, keine Telefone von Technikern anschließen und keine kryptischen Befehle in TK-Anlagen eingeben. Die IP-Adresse ist nach dem Einstöpseln am neuen Ort sehr schnell zugewiesen.

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