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Mark Zuckerberg will nicht US-Präsident werden

25.01.2017 | 12:55 Uhr |

Mark Zuckerberg sagte gegenüber US-Medien, dass er nicht für die US-Präsidentschaft kandidieren wolle.

Donald Trump kann (vorerst) aufatmen: Mark Zuckerberg sagt “Nein”, der Facebook-Chef will nicht US-Präsident werden.

Das sagte Zuckerberg gegenüber dem Medienportal Buzzfeed. Zumindest habe er (derzeit) keine Pläne dafür als Bewerber für die US-Präsidentschaft anzutreten. Diese Aussage ist im Moment aber wenig spektakulär, denn gerade erst wurde ja Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt. Insofern stellt sich die Frage nach einer Kandidatur erst wieder in zirka drei Jahren, wenn sich so langsam die Bewerber für die US-Präsidentenwahlen im Jahr 2020 sammeln müssen.

Der 32 Jahre alte Zuckerberg betonte, dass er ganz darauf fokussiert sei die Gemeinschaft bei Facebook aufzubauen. Zudem kümmere er sich um die von ihm und seiner Frau Chan gegründete Stiftung Chan Zuckerberg Initiative. Diesem „Nein“ waren Medien-Spekulationen über eine mögliche US-Präsidentschafts-Kandidatur von Zuckerberg vorangegangen.

Unter anderem hatte das People-Magazin Vanity Fair die Frage gestellt, ob Mark Zuckerberg der nächste US-Präsident werden könnte. Anlass war die Tour von Zucker quer durch die verschiedenen US-Bundesstaaten, bei der er sich nach den Lebensumständen der Menschen erkundigt. Im texanischen Dallas beispielsweise traf sich Zuckerberg mit Polizisten. Bis Ende 2017 will Zuckerberg jeden der 50 Bundesstaaten der USA besucht haben.

Zuckerberg beauftragte zudem einen ehemaligen Fotografen des „Weißen Hauses“ damit, Fotos von ihm für Facebook zu machen – der Fotograf gehört zu einem der drei Teams, die sich um Zuckerbergs Facebook-Seite kümmern. Außerdem heuerte er einige Politprofis für seine Stiftung an. Zuckerberg überraschte zudem viele Amerikaner mit dem Bekenntnis, dass er Religion für wichtig halte. Zuckerberg selbst gilt aber als Atheist. Doch wer US-Präsident werden will, muss sich nun einmal zum Christentum bekennen, um die vielen Millionen christlich inspirierte Wähler in der Vereinigten Staaten für sich zu gewinnen.

Seine Absage an das US-Präsidentenamt soll Zuckerberg auch im privaten Kreis geäußert haben, wie Buzzfeed von einem Zuckerberg-Vertrauten erfahren haben will. Das schließe aber nicht aus, dass sich Zuckerberg künftig stärker politisch engagiere, um seine Ziele zu erreichen.



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