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MSI legt betagte Grafikkarte Geforce GT 730 neu auf

14.06.2021 | 16:15 Uhr | Michael Söldner

Mit der Geforce GT 730 bietet MSI eine Neuauflage mit passiver Kühlung und 2 GB VRAM für unter 80 US-Dollar an.

Noch immer sind aktuelle Grafikkarten schwer zu bekommen. Teilweise sind die neuen GPUs sofort ausverkauft oder werden zu Preisen angeboten, die deutlich über der UVP des Herstellers liegen. Ein Ausweg aus der Grafikkartenkrise ist die Produktion älterer Modelle, diesen Weg bestreitet nun auch der Hersteller MSI: Konkret soll die Geforce GT 730 neu aufgelegt werden. Die passiv gekühlte Grafikkarte mit einer TDP von 23 Watt soll unter 80 US-Dollar kosten, für Spieler eignet sich die GPU allerdings nicht. Die Einsteiger-Grafikkarte bietet 384 CUDA-Kerne und basiert auf der betagten Kepler-Architektur. Im Boost kann der Takt auf 902 MHz steigen, der DDR3-Speicher der Karte umfasst gerade einmal 2 GB und läuft mit 1.600 MHz. 

Mit einer Kartenlänge von 146 Millimetern eignet sich die MSI Geforce GT 730 auch für kleine PC-Gehäuse. Zudem begnügt sich die Karte bereits mit einem PCI-Express-2.0-Slot. Bei den Anschlüssen stehen neben DVI-D auch HDMI 1.4 und ein D-Sub-Anschluss für alte VGA-Monitore bereit. Mit den ersten Ports kann die Grafikkarte auch 4K-Bildschirme befeuern, allerdings nur mit einer wenig ergonomischen Bildwiederholrate von 30 Hertz. Bei den Preisen für die MSI Geforce GT 730 gibt es große Unterschiede: In den USA soll die Grafikkarte 77,89 US-Dollar kosten, in Japan hingegen wird die Karte mit veralteter Technik schon für umgerechnet 41,64 US-Dollar angeboten. Als Zielgruppe hat MSI sicherlich keine Spieler im Blick. Stattdessen könnte die Geforce GT 730 für Nutzer geeignet sein, die auf einen Prozessor ohne integrierte Grafikeinheit setzen. Hier kann die Hardware dank passiver Kühlung einen Office-Rechner befeuern, der eine angenehm ruhige Arbeitsatmosphäre erlaubt. Einen Haken gibt es jedoch: Ab September will Nvidia keine aktuellen Treiber mehr für Grafikkarten der Kepler-Generation bereitstellen. Lediglich um Sicherheitslücken im Treiber dürfte sich der Hersteller dann noch kümmern.

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