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Das Mainboard der HMX3: MSI MEG X570 GODLIKE - luxuriös und ausgereift

08.10.2020 | 20:56 Uhr | Michael Schmelzle

Neuester Stand der Technik, kraftvolle Spannungsversorgung, hohes Übertaktungspotential, luxuriöse Ausstattung: Die MSI MEG X570 GODLIKE erfüllt die sehr hohen Anforderungen an eine Höllenmaschinen-Hauptplatine.

Das MSI MEG X570 GODLIKE im etwas größeren E-ATX-Format ist das Spitzenmodell des Herstellers für AMDs Ryzen-Prozessoren - und bleibt auch nach dem Launch der dritten Zen-Generation das Flaggschiff für die Ryzen-CPUs von AMD. Das hat den großen Vorteil, dass wir bei der HMX3 erstmals in eine Höllenmaschine ein Mainboard verbauen können, das nicht nur technisch auf der Höhe der Zeit ist, sondern auch ausgereift.

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Die Liste der technischen Fähigkeiten des Mainboards ist lang, um nur die wichtigsten zu nennen: Zen3-ready, 36 PCI-Express 4.0 Lanes (inkl. CPU), 5x M.2, 4x DIMM für bis zu 128 GB DDR4-5000, 2,5G und 1G-LAN + 10G-Adapterkarte, Wi-Fi 6, 5x USB 3.2 Gen 2, Dual-BIOS, Diagnose-LEDs, Power- und Reset-Knopf, abgeschirmter 7.1-Audio-Chip mit Sabre-DAC und 6,35mm-Klinke, feste I/O-Blende, RGB-Beleuchtung mit personalisierbarem OLED-Panel.

Ausstattungs-Wunder: MSI MEG X570 GODLIKE
Vergrößern Ausstattungs-Wunder: MSI MEG X570 GODLIKE
© MSI

Konnektivität

Das MSI MEG X570 GODLIKE stellt intern für Erweiterungskarten vier mechanische x16-Slots zur Verfügung, die elektrisch mit einmal x16, einmal x8 und zweimal x4 via PCIe 4.0 beschaltet sind. Die zwei für den SLI- oder Crossfire-Betrieb konzipierten "Steel Armor"-Steckplätze sind robuster und schützen die Grafikkarte(n) vor Biegeschäden und elektromagnetischen Interferenzen. Für M.2-SDDs stehen dreimal x4 PCIe 4.0 direkt auf dem Board bereit. Optional lassen sich über die Erweiterungskarte MSI M.2 XPANDER-AERO zusätzlich bis zu zwei M.2-SSDs verwenden. Die vier DIMM-Slots können Sie mit bis zu 128 Gigabyte DDR4-5000 bestücken. Hinzu kommen ein USB-C 3.1 Key-A Header, zwei USB 3.0 Header (4x USB 3.0), zwei USB 2.0 Header (4x USB 2.0) und sechs SATA 6Gb/s.

Anschlussfeld der MSI MEG X570 Godlike (von links nach rechts): Druckknöpfe für BIOS Reset & Flash, Anschlüsse für die beiden WLAN-Antennen, PS/2 + 2x USB-A 3.0 (der unterste für BIOS-Flash), 1G-LAN und 2x USB 3.2 (USB-A und USB-C), 2,5G-LAN und 2x USB 3.2, vergoldete 6,35mm-Klinke für HiFi-Kopfhörer, 7.1 Audio-Ausgänge, optisches S/PDIF-Out und Mikrofon-Eingang.
Vergrößern Anschlussfeld der MSI MEG X570 Godlike (von links nach rechts): Druckknöpfe für BIOS Reset & Flash, Anschlüsse für die beiden WLAN-Antennen, PS/2 + 2x USB-A 3.0 (der unterste für BIOS-Flash), 1G-LAN und 2x USB 3.2 (USB-A und USB-C), 2,5G-LAN und 2x USB 3.2, vergoldete 6,35mm-Klinke für HiFi-Kopfhörer, 7.1 Audio-Ausgänge, optisches S/PDIF-Out und Mikrofon-Eingang.
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Für die kabelgebundene Konnektivität sind mit den Killer-Chips E2600 und E3000 jeweils 1- sowie 2,5-GBit/s-Ethernet über Netzwerk-Buchsen auf dem hinteren Anschlussfeld ausgeführt. Zudem befindet sich im Lieferumfang eine PCI-Express-Karte für 10-GBit/s-Ethernet. Der Killer Wi-Fi 6 AX1650 wiederum liefert bis zu 2400 MBit/s schnelles WLAN und Bluetooth 5.0 für die drahtlose Konnektivität.

Kühlung

Damit sich die Hardware-Komponenten gut kühlen lassen, besitzt das Mainboard umfangreiche Anschlüsse. Darunter fallen acht Anschlüsse für PWM oder DC-Lüfter und ein Anschluss für eine PWM-Pumpe. Hinzu kommen ein Durchfluss- und zwei Temperatur-Sensoren.  Für eine bessere Wärmeverteilung sorgen die Backplate des Mainboards, die Frontverkleidungen des I/O-Feldes, der Spannungswandler und des Chipsatzes sowie die drei "Shield Frozr"-Kühlkörper der M.2-Steckplätze.

Links die Kühlkörper für die M.2-SSDs und rechts unten der Reset- & Power-Button sowie der OC-Drehregler des MSI MEG X570 Godlike.
Vergrößern Links die Kühlkörper für die M.2-SSDs und rechts unten der Reset- & Power-Button sowie der OC-Drehregler des MSI MEG X570 Godlike.
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Overclocking

Schauen wir uns die Spannungsversorgung der MSI MEG X570 GODLIKE an, also das Übertaktungs-Potential der Hauptplatine: Der Multiphasen-Controller Infineon IR35201 steuert sieben gedoppelte CPU-Phasen sowie eine vervierfachte SoC-Phase. Bei dem kraftvollen und stabilen 14+4-Setup kommen 70-Ampere-Leistungsstufe für beide Segmente zum Einsatz, die sich bereits beim Stickstoff-Overclocking bewährt haben. Die Spannungswander kühlen ab Werk zwei massive Alu-Kühlkörper, die über eine Heatpipe verbunden sind. Und die zusätzliche CPU-Spannungsversorgung erfolgt über zwei 8polige Buchsen.

Gut gekühlte Spannungswandler und eine doppelte 8polige CPU-Zusatzstromversorgung garantieren beim MSI MEG X570 Godlike ein sehr gutes Übertaktungspotential.
Vergrößern Gut gekühlte Spannungswandler und eine doppelte 8polige CPU-Zusatzstromversorgung garantieren beim MSI MEG X570 Godlike ein sehr gutes Übertaktungspotential.
© MSI

Rechts unten befinden sich beim MSI MEG X570 GODLIKE der Reset- und Power-Knopf. Die Buttons richten sich besonders an Overclocker, die ihr Setup auf einem Benchmarktable und nicht in einem Gehäuse aufbauen. Aber auch zum Befüllen des Wasserkreislaufes kann der Startknopf von Vorteil sein. Rechts daneben ist das praktische "Game Boost"-Drehrad, mit dem sich der Basis-Takt in 1-MHz-Schritten manuell anpassen lässt. Das duale BIOS erlaubt es, zwischen zwei Konfigurationen hin und her zu wechseln, etwa eins für den Alltagsbetrieb und eins mit maximalen OC-Einstellungen. Die Knöpfe für das Zurücksetzen und Aufspielen des BIOS mit zugehörigem USB-Port befinden sich auf dem I/O-Panel des Mainboards.

Personalisierung

Für RGB-Fans hat das MSI MEG X570 GODLIKE zwei verschiedene RGB-Zonen zu bieten. Eine im Chipsatz- und eine  I-/O-Panel-Bereich. Letztere ist als OLED-Panel ausgeführt und kann Echtzeitdaten wie etwa die Post-Codes oder die CPU-Temperatur - aber auch über animierte GIFs eigene Texte und Logos anzeigen. Hinzu kommen vier RGB-Header: 1x 4-pin ARGB, 1x 3-pin Corsair iCUE und 2x 3-pin für LED-Stripes. Die RGB-Beleuchtung und das OLED-Panel lassen sich im "Mystic Light"-Menü der zentralen System-Software MSI Dragon Center beliebig personalisieren.

RGB-Beleuchtung des MSI MEG X570 Godlike: Programmierbares OLED-Panel (oben) und LEDs in der Chipsatz-Abdeckung.
Vergrößern RGB-Beleuchtung des MSI MEG X570 Godlike: Programmierbares OLED-Panel (oben) und LEDs in der Chipsatz-Abdeckung.
© MSI
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