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Lookout: Neue Google-Apple identifiziert Objekte für Sehbehinderte

13.03.2019 | 15:06 Uhr | Denise Bergert

Die Google-App Lookout für Sehbehinderte identifiziert Objekte, liest Text vor und scannt Strichcodes.

Google veröffentlicht in dieser Woche eine neue App für Sehbehinderte. Die Software hört auf den Namen Lookout und nutzt eine KI, um Objekte zu erkennen, die mit der Smartphone-Kamera erfasst werden. Lookout beinhaltet drei Modi: Explore, Shopping und Quick Read. Im Explore-Modus benennt die App per Sprachausgabe alle Objekte, auf die die Smartphone-Kamera gerichtet wird. Im Shopping-Modus können Nutzer beim Einkaufen in Geschäften Strichcodes scannen. Die App identifiziert außerdem Münzen und Geldscheine, so dass der Nutzer sich rückversichern kann, welche Banknote er beim Bezahlen an der Kasse gerade in der Hand hält.

Der Quick-Read-Modus liest Schilder oder Labels sowie Texte laut vor. Das kann beispielsweise beim Finden des Notausgangs oder beim Identifizieren einzelner Artikel in einem Supermarkt-Regal hilfreich sein. Laut Google ist die App noch weit davon entfernt, perfekt zu funktionieren. Der Konzern ist jedoch kontinuierlich damit beschäftigt, die integrierte KI zu verbessern.

Lookout ist vorerst leider nur in den USA für Besitzer des Pixel 1, des Pixel 2 und des Pixel 3 verfügbar. Google hat jedoch bereits angekündigt, die Software in Zukunft auch für andere Smartphones und in weiteren Ländern veröffentlichen zu wollen. Ein Termin für Europa steht bislang jedoch noch nicht fest.

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