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Lohnen sich OEM-Versionen noch für Schnäppchenjäger?

29.02.2008 | 09:52 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Bisher konnten Vista-Anwender getrost die Einzelhandelsversionen links liegen lassen, denn die OEM-Versionen waren deutlich günstiger. Dies könnte sich nun ändern. Allerdings ist noch nicht bekannt, ob auch die OEM-Versionen günstiger werden.

Hier die aktuellen OEM-Preise für Vista (Preise können von Händler zu Händler leicht variieren):

Windows Vista Home Basic

85 Euro

Windows Vista Home Premium

90 Euro

Windows Vista Ultimate

155 Euro

Die Preise gelten jeweils für die 32- und 64-Bit-Version. Wer also die OEM-Version von Windows Vista Ultimate sowohl in 32-Bit als auch in 64-Bit erwerben will, der muss zwei Mal 155 Euro und damit 310 Euro zahlen.

Mit anderen Worten: Solche Anwender können künftig auch gleich die Vollversion von Windows Vista Ultimate erwerben, denn diese kostet künftig 309 Euro und enthält beide Fassungen (32-Bit und 64-Bit).

Nur wenn man wirklich nur die 32- oder 64-Bit-Fassung von Windows Vista Home Basic oder Windows Vista Ultimate wünscht, lohnt noch der Kauf der OEM-Versionen.

Bei Windows Vista Home Premium sieht es dagegen anders aus: Hier sind die OEM-Versionen weiterhin günstiger. Wer hier die OEM-Versionen der 32-Bit- und 64-Bit-Fassung kauft, der zahlt insgesamt 180 Euro und damit 40 Euro weniger, als wenn er zur Vollversion greift.

Sollten allerdings die OEM-Preise für Vista ebenfalls sinken, dann sieht das Ganze natürlich wieder anders aus und OEM-Versionen bleiben die günstigste Methode, um an Vista zu gelangen.

Ratgeber: Alle Details zum SP1 für Windows Vista

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