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Linkedin-Mitarbeiter dürfen für immer im Homeoffice bleiben

02.08.2021 | 14:20 Uhr | René Resch

Kurswechsel bei Linkedin: Mitarbeiter können nun Wählen und sich für eine dauerhafte Mitarbeit aus dem Homeoffice entscheiden.

Das zu Microsoft gehörende Karrierenetzwerk Linkedin möchte fast allen seinen Mitarbeitern anbieten für immer aus dem Homeoffice zu arbeiten oder zumindest eine hybride Option zu ermöglichen. Das gab der Chief People Officer von Linkedin Teuila Hanson gegenüber der Nachrichtenplattform Reuters an.

Linkedin ändert Kurs in der Homeoffice-Politik

Damit wählt Linkedin einen ganz neuen Weg. Noch im Oktober 2020 gab es Andeutungen des Unternehmens, dass von den Mitarbeitern erwartet werde, dass sie 50 Prozent der Zeit wieder von Büros aus gearbeitet werden soll, sobald die Beschränkungen der Corona-Pandemie aufgehoben werden. Die nun aktualisierten Richtlinien, die eine Vollzeit-Fernarbeit oder nur einen teilweisen Aufenthalt im Büro gewährleistet soll für alle 16.000 Mitarbeiter weltweit gelten.

"Wir gehen davon aus, dass wir definitiv mehr Mitarbeiter aus der Ferne beschäftigen werden als vor der Pandemie", sagte Hanson in einem Interview am Mittwoch und fügte hinzu, dass einige Stellen eine Arbeit im Büro erfordern würden.

Apple wird ab Oktober von den meisten Mitarbeitern verlangen, drei Tage pro Woche im Büro zu arbeiten, während Reddit den meisten Mitarbeitern die Möglichkeit geben werde, von zu Hause aus zu arbeiten. Google erwartet, dass 60 Prozent seiner Mitarbeiter zumindest in Teilzeit ins Büro zurückkehren. Auch eine Impfpflicht wie etwa bei den Techgiganten Google oder Facebook gebe es bei Linkedin nicht.

Lohn für Mitarbeiter die zudem die Bayarea verlassen soll angepasst werden

Linkedin-Mitarbeiter, die sich für die Vollzeit-Fernarbeit entscheiden und etwa aus der teuren Bayarea in San Francisco wegziehen wollen, wo die meisten Mitarbeiter tätig sind, wird allerdings wohl auch das Gehalt angepasst - so wird es für diese Mitarbeiter wohl eine Gehaltsanpassung auf der Grundlage des lokalen Marktes geben, in dem sie tätig sind, sagte Greg Snapper, Direktor für Unternehmenskommunikation bei Linkedin.

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