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Lime stellt E-Scooter-Verleih temporär ein

18.03.2020 | 16:31 Uhr | Denise Bergert

Um seinen Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus zu leisten, stoppt Lime den Fahrzeug-Verleih in zahlreichen Ländern weltweit.

Der E-Scooter-Verleiher Lime zieht in dieser Woche seine Konsequenzen aus der weltweiten Coronavirus-Pandemie. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und damit vor allem die Risikogruppen zu schützen, stellt das Unternehmen den Verleih von E-Scootern und Fahrrädern in zahlreichen Ländern in Europa und dem Mittleren Osten sowie den USA und Kanada ein. Der Verleih-Stopp gilt in Europa unter anderem in Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen, Schweden, der Schweiz und in Großbritannien. In den USA sind insgesamt 21 Bundesstaaten wie etwa New York, Kalifornien und Texas von der temporären Schließung des Verleih-Geschäfts betroffen.

In einigen Städten und Ländern, darunter Rio de Janeiro, Seoul, Sydney und Abu Dhabi bleibt der E-Scooter- und Fahrradverleih von Lime vorerst aktiv. Sollten sich auch dort die Empfehlungen der zuständigen Gesundheitsämter verschärfen, will Lime sein Geschäft temporär einstellen. Lime hat eigenen Angaben zufolge die Hygiene-Vorkehrungen in den Ländern verschärft, in denen das Verleih-Geschäft noch aktiv ist. So werden die Fahrzeuge häufiger gereinigt und desinfiziert, während Mitarbeiter Handschuhe tragen müssen und zu häufigem Hände waschen angehalten werden. Lime empfiehlt seinen Kunden zudem, während der Fahrt mit den Leih-Scootern Handschuhe zu tragen und sie vor Fahrtantritt zu desinfizieren.

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