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Liebe und Sex mit Robotern - ein Blick in die Zukunft

20.12.2016 | 15:23 Uhr |

In London findet ein Kongress zum Thema „Liebe und Sex mit Robotern“ statt. Brauchen wir bald keine menschlichen Partner mehr?

Roboter haben immer Lust und nie Migräne. Und sind nie zu schlapp. Unerwünschte Schwangerschaften lassen sich so ebenfalls vermeiden. So könnte man vereinfacht die wesentlichen Vorteile von künstlichen Sex-Partnern umschreiben. In London findet jetzt am Goldsmith College der Universität London der zweite internationale Kongress zum Thema Liebe und Sex mit Robotern statt.

Können Roboter Gefühle entwickeln? Werden wir bald Roboter heiraten? Und uns in Roboter verlieben? Oder den Kissenger verwenden: Ein Real-time-Internet-Kiss-Communication-Interface für Smartphones. Also quasi ein Smartphone zum Knutschen.

Das sind nur einige Themen, die die Wissenschaftler auf diesem Kongress mit einer Ernsthaftigkeit diskutieren, zu der wohl nur Wissenschaftler fähig sind. Es geht also nicht nur um hochentwickelte „Gummi-Puppen“ mit künstlicher Intelligenz – aber eben auch.

Perfekte Sex-Roboter sind derzeit noch Zukunftsmusik. Doch virtuellen Sex gibt es bereits. Mit Hilfe von VR-Brillen: In Las Vegas bieten einige Hotels eine VR-Porno-Brille fürs Hotelzimmer an. Für 20 Dollar kommen dann eine junge Dame oder ein junger Herr auf das Zimmer des Gastes. Und machen virtuelle Erotik.

Besonders in Japan spielen Roboter zunehmend eine Rolle als Begleitung und Ansprechpartner für alte Menschen, denen menschliche Partner fehlen. Für die rasch alternde japanische Gesellschaft ist das ein ernstes Problem. Es muss also nicht immer nur Sex sein, manchmal reicht auch schon ein zärtliches Streicheln oder das Halten der Hand...

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