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Lenovo-CEO kritisiert Microsofts Upgrade-Politik für Windows 10

11.01.2016 | 15:22 Uhr |

Lenovo-CEO Yuanqing hat Kritik an der Upgrade-Politik von Microsoft für Windows 10 geübt. Sie sei ein Fehler.

Lenovo-Chef Yang Yuanqing hat in einem Interview mit der Deutschen Presseagentur (dpa) die Upgrade-Politik von Microsoft für Windows 10 ziemlich deutlich kritisiert. Auf die Frage, ob es seitens Microsoft eine gute Idee gewesen sei, das Upgrade an Windows-7-Anwender kostenlos zu verteilen, antwortete Yuanqing in dem Interview mit den Worten: "Nein, das hätte Microsoft besser nicht machen sollen. Das hat nicht nur den Kunden Enttäuschungen bereitet, sondern auch der gesamten Branche nicht geholfen."

In dem Gespräch betonte Yuanqing, dass er Windows 10 für "ein wirklich gutes System" halte. Allerdings sei Microsofts Upgrade-Politik nicht richtig gewesen. Windows 10 hätte als neues System vor allem mit neuen Geräten eingeführt werden sollen, die optimal für Windows 10 abgestimmt sind. Das beschere den Käufern dann auch ein Erlebnis, mit dem sie zufrieden seien. "Wenn man das neue System dagegen auf älteren Maschinen installiert, stellt sich diese gute Erfahrung nicht ein, ganz im Gegenteil: Häufig tauchen Probleme auf. Bei uns haben sich Kunden deswegen beschwert", so Yuanqing.

Der Lenovo-Chef verwies auch darauf, dass die Veröffentlichung von Windows 10 keinen Wachstum auf dem PC-Markt ausgelöst habe. Damit habe auch Windows 10 nicht geholfen, den schwächelnden PC-Markt wiederzubeleben.

Windows 10 bietet jede Menge neue Funktionen. Einige davon hat Microsoft allerdings ziemlich gut versteckt. Zum Beispiel bietet Windows 10 nun ein Tool zum Aufzeichnen des Bildschirms, man kann ganz einfach Offline-Karten herunterladen und auch die Eingabeaufforderung hat Microsoft aufpoliert. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Video.

Windows 10: So klappt das Update auf die neue Version

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