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Leben schonen

14.01.2003 | 13:05 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Diese Roboter bieten gegenüber herkömmlichen Spähtrupps mit Soldaten nur einen einzigen, aber entscheidenden Vorteil: Sie helfen Menschenleben zu schonen, genauer gesagt retten sie das Leben derjenigen Soldaten, die sonst anstelle der Roboter lebensgefährliche Erkundungen durchführen müssten. Oberst Bruce Jette, bei der US-Armee zuständig für die Entwicklung der Roboter, bringt es lakonisch auf den Punkt: "Ich habe kein Problem damit, an iRobot zu schreiben: Es tut mir leid, Ihr Roboter ist gefallen. Können wir einen neuen haben?". Das fällt Jette erheblich leichter, als wenn er einer Mutter schreiben müsste, dass ihr Sohn gefallen ist. Bruce Jette leitete bereits den Einsatz des 45.000 Dollar teueren und 21-Kilogramm schweren "Packbot"-Roboters in Afghanistan.

Mit den am Hindukusch gemachten Erfahrungen wird der Roboter ständig verbessert. Dabei zeigte sich, dass man den Packbot für unterschiedlichen Einsätze in verschiedenen Größen benötigt. Für bestimmte Einsätze erscheint auch ein Roboter wünschenswert, den Soldaten über eine Mauer oder durch ein Fenster in ein Haus werfen können. Gerade für den Häuserkampf wäre so ein Mini-Roboter sinnvoll.

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