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"Least-Effort"-Theorie

09.10.2002 | 13:21 Uhr |

Entscheidend bei der Eingrenzung des Aufenthaltsortes des Mörders ist die "least-effort"-Thorie (deutsch: "so wenig Aufwand wie möglich"). Diese geht davon aus, dass Verbrechen relativ nahe am Wohnort des Täters passieren, jedoch nicht zu nahe daran, wie Rossmo ausführt. Bei der Wahl des Tatorts trifft der Killer oft einen Kompromiss zwischen einer möglichst erfolgreichen Verschleierung seiner Herkunft und seinem Wunsch, in dem ihm vertrauten Heimatbereich zu agieren.

Die Software "Geographic profiling" sei im Prinzip nichts anders als die Hightech-Variante einer Pinwand, wie der Juraprofessor Richard Bennett erläutert. Sie kann zwar die herkömmliche Polizeiarbeit nicht ersetzen, diese aber sehr effizient ergänzen.

Rossmos Programm "Geographic profiling" setzen Scotland Yard, FBI, die Royal Canadian Mounted Police und Dutzende andere Polizei-Behörden weltweit ein.

Sicherheit: Gestohlene PCs wieder finden (PC-WELT Online, 05.07.2002)

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