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Leak: Ryzen 4000 kommt angeblich erst 2021

08.04.2020 | 16:51 Uhr | Michael Söldner

Die eigentlich für 2020 geplanten Ryzen-4000-CPUs könnten sich auf 2021 verspäten und langsamer als erwartet ausfallen.

Mit den Ryzen-3000-CPUs hat AMD bereits Prozessoren im Angebot, die der Konkurrenz von Intel teils schon deutlich überlegen sind. Mit dem Nachfolger Ryzen 4000 sollten zum Jahresende die ersten CPUs mit Zen-3-Architektur folgen. Nach Informationen des YouTube-Kanals AdoredTV , der schon bei Zen 2 zutreffende Aussagen liefern konnte, sollen sich die neuen Ryzen-4000-Chips nun auf das Jahr 2021 verspäten. Grund für die Verschiebung seien Probleme mit den Server-Prozessoren Milan von AMD. Dies würde den Hersteller zwingen, die Desktop-Chips auf 2021 zu verschieben. Die anonyme Quelle konnte allerdings nicht bestätigen, ob sich auch die neuen Grafikkarten wie Big Navi verspäten werden.

Dafür gibt das Video Aufschluss über einige Eckpunkte von Zen 3 bzw. Ryzen 4000: Demnach soll die Single-Thread-Leistung (IPC) um zehn bis 15 Prozent steigen. Eigentlich wurde mit einer Leistungssteigerung von mindestens 20 Prozent gerechnet. Pro Core-Complex soll Ryzen 4000 acht Kerne anstelle der bislang möglichen vier Kerne bieten. Die Boost-Taktraten sollen ebenfalls steigen, wie hoch bleibt allerdings unklar. Gut möglich, dass die ohnehin schon leistungsstarken Ryzen-3000-Chips den Druck auf AMD reduzieren, mit Ryzen 4000 deutlich schnellere Prozessoren anbieten zu können. Intels ebenfalls nur wenig schnelleren Core-i-10000 Prozessoren, die noch im 14-Nanometer-Verfahren gefertigt werden sollen, dürften nur eine kleine Konkurrenz für AMD darstellen.

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