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Landefähre von Lockheed Martin soll Menschen ab 2024 zum Mond bringen

11.04.2019 | 14:10 Uhr | Michael Söldner

Bei der Rückkehr zum Mond verlässt sich die NASA auf private Unternehmen, die die benötigte Technik entwickeln.

Die US-Raumfahrtbehörde NASA will bis 2024 wieder zum Mond fliegen. Dabei sollen auch private Unternehmen helfen. Die Mondlandefähre wird von Lockheed Martin entwickelt , sie soll Menschen zur Mondoberfläche und zurück zu ihrer Raumfähre bringen. Die Fertigstellung soll wie geplant bis 2024 erfolgen. Ein Landemodul reist dabei zur Mondoberfläche und zurück zur geplanten Raumstation namens Gateway. Erst im vergangenen Jahr präsentierte Lockheed Martin eine ähnliche Landefähre, diese musste aufgrund der Zeitknappheit jedoch aufgegeben werden.

Viele Elemente der Mondlandefähre stammen aus der schon seit zehn Jahren von Lockheed Martin entwickelten Crew-Kapsel Orion. Damit sollen Astronauten zur Mondstation oder zu anderen Missionen gebracht werden. Bis zum Einsatz im Jahr 2024 soll es mindestens zwei Testläufe geben. Schon 2020 soll eine unbemannte Kapsel starten, für 2022 ist eine bemannte Umrundung des Mondes geplant. Die eigentlich für 2028 geplante Mondstation wurde von der NASA auf das Jahr 2024 vorgezogen. Dies setzt alle beteiligten Unternehmen unter Druck. Im Gegenzug soll die Raumstation Gateway kleiner ausfallen. In der kommenden Woche will die US-Raumfahrtbehörde die Finanzierungspläne für das Projekt vorstellen. 

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