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LGs erster ausfahrbarer Smart-TV jetzt auch in Deutschland erhältlich

15.04.2021 | 09:56 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

LG startet den Verkauf seines ersten ein- und ausfahrbaren Smart-TVs auch in Deutschland. Doch der 65 Zoll große Signature OLED R dürfte nahezu unbezahlbar sein.

LG verkauft seinen ausfahrbaren Smart-TV „LG Signatur OLED R“ nun auch in den USA und anscheinend auch in Deutschland. Das berichtet The Verge. Ein wichtiges Detail verschweigt LG aber in seiner Ankündigung: Den Preis. Der dürfte apokalyptisch hoch sein. Zum Vergleich: In Südkorea verkauft LG seinen ausfahrbaren Fernseher für umgerechnet rund 89.000 Dollar.

Falls Sie sich für den „LG Signatur OLED R“ interessieren, dann können Sie auf dieser Seite den Kontakt zu einem LG-Mitarbeiter suchen. Unter den dort aufgeführten Staaten steht auch Deutschland.

Rückblick: LG startete den Verkauf seines weltweit ersten ausfahrbaren Smart-TV im Oktober 2020 für umgerechnet 87.000 US-Dollar. Das teilte der südkoreanische Elektronikkonzern damals mit.

Der LG Signature OLED R war einer der Stars auf der CES 2019 in Las Vegas. Am LG-Messestand bildeten sich riesige Menschentrauben – im Zeitalter von Corona unvorstellbar – um die pausenlos ein- und ausfahrenden OLED-Fernseher, mit denen LG eine viele Meter lange „TV-Leinwand“ aufgebaut hatte, zu bestaunen. Auf Instagram und Facebook zeigte pcwelt.de den faszinierenden Auftritt der LG-Fernseher im Video.

Doch bis zum Verkaufsstart verging dann doch viel Zeit, erst im Oktober 2020 konnte man den 65 Zoll großen LG Signature OLED R tatsächlich kaufen. Zu einem atemberaubenden Preis: 100 Millionen südkoreanische WON, das waren damals umgerechnet rund 87.700 US-Dollar oder etwa 74.518 Euro, musste ein Technik-Enthusiast für einen einzigen LG Signature OLED R bezahlen. Außerdem war der LG Signature OLED R zum Start keineswegs weltweit erhältlich, sondern nur in genau sieben Premium-Läden in Südkorea.

Der OLED-Fernseher kann seinen Bildschirm teilweise oder auch vollständig in seine Bodenstation einfahren. Das Bildseitenverhältnis wird dabei fortlaufend flexibel angepasst. Der Vorteil für den Benutzer: Wenn der Fernseher nicht benutzt wird, steht keine ungenutzte schwarze Fläche im Raum herum. Die Basis, in die der Bildschirm einfährt, besteht aus Aluminium und kann individuell graviert werden.

Ein erster Prototyp war bereits auf der CES 2018 zu bestaunen. Nach der Vorstellung des finalen Modells wollte LG den Verkauf eigentlich bereits im Frühjahr 2019 starten, doch daraus wurde nichts.

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