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LG startet Reparaturprogramm für überhitzte OLED-TVs

21.07.2020 | 16:29 Uhr | Michael Söldner

Der südkoreanische Hersteller LG sieht sich aktuell mit überhitzenden OLED-Fernsehern konfrontiert.

Hersteller LG hat ein Reparaturprogramm für einige OLED-TVs gestartet, die in Südkorea seit dem Jahr 2016 verkauft wurden. Die Probleme seien mit Komponenten auf den Netzteilplatinen verbunden. Diese könnten sich über die Zeit stark erhitzen. Bislang seien nur TV-Geräte betroffen, die in Südkorea verkauft wurden. Man würde aber auch die in anderen Märkten angebotenen Fernseher auf den Prüfstand stellen, um eventuellen Problemen vorbeugen zu können.

Das Problem der Überhitzung gelte zudem nur für sehr wenige Modelle, obwohl die jeweiligen Komponenten in deutlich mehr Geräten zum Einsatz kommen würden. LG will mit einem kostenlosen Austausch der betroffenen Teile auf das Hitzeproblem reagieren. Voraussichtlich sind 60.000 TV-Geräte von LG betroffen. In 22.000 Fällen habe der Hersteller mit einem Teiletausch schon für Abhilfe gesorgt. Eine offizielle Rückrufaktion sei der Austausch laut LG aber nicht. Ein Sprecher teilte mit, dass der Austausch weder von staatlicher Seite noch von Verbraucherschützern angeregt wurde. Es handle sich um eine freiwillige und vorbeugende Maßnahme, um Defekten an weiteren Netzteilplatinen vorzubeugen. Deutsche Besitzer von OLED-TVs von LG sollten sich entsprechend keine Sorgen machen.

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