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Kurios: Uber-Fahrer wird zum Überfall-Komplizen

11.07.2019 | 15:45 Uhr | Denise Bergert

Ein Tankstellen-Räuber nutzte einen Uber-Fahrer im US-Bundesstaat New Mexico kurzerhand als Fluchtwagen-Fahrer.

Ein Tankstellen-Räuber aus Albuquerque, im US-Bundessaat New Mexico, sorgte in dieser Woche für kuriose Schlagzeilen . Ihm fehlte nach seiner Tat ein passender Fluchtwagen-Fahrer – also bestellte er sich kurzerhand einen Wagen des privaten Fahrdienstleisters Uber. Zum unfreiwilligen Überfall-Helfer wurde Terry Owens, der sich erst wenige Wochen zuvor als Fahrer bei Uber angemeldet hatte.

Als er den Räuber Austen Harris nichtsahnend von der Tankstelle abholte, kam ihm sein Mitfahrer bereits seltsam vor. Als er zu Owens ins Auto sprang, hielt er eine Schere in der Hand und benahm sich laut dem Fahrer sehr komisch. Mit der Schere hatte er vermutlich das Tankstellen-Personal in Schach gehalten. Owens erklärte er die Waffe, indem er behauptete, er hätte einige lange Fäden an seiner Jacke, die er mit der Schere abschneiden wolle.

Nachdem er den Räuber nichtsahnend an seinem Zielort abgesetzt hatte, beendete Owens seine Schicht und fuhr nach Hause. Dort fand sich eine Stunde später die Polizei ein und forderte ihn und seine Familie auf, aus dem Haus zu kommen. Owens erklärte den Beamten die ungewöhnliche Situation mit dem seltsamen Fahrgast. Dank der Uber-Daten über Kunden-Namen und Zielorte konnte die Polizei den Räuber innerhalb weniger Stunden ausfindig machen und festnehmen. Er gestand die Tat.

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