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Kriegshandlungen werden zu detailliert dargestellt

26.02.2003 | 14:45 Uhr |

Die Entscheidung scheint sich die BPjS nicht leicht gemacht zu haben. Die Begründung umfasst mehrere Seiten eines Word-Dokuments, in denen auch lobende Worte für das Echtzeitstrategiespiel gefunden werden. So sei die das Spiel "programmiertechnisch sehr gut gelungen" und die Grafik stelle eine "neue Grafik-Referenz im Bereich der Echtzeit-Strategiespiele" dar.

Die BPjS betont auch, dass das Darstellen von Kriegshandlungen "ohne jeden ideologischen und poltischen Hintergrund auf einer unrealistischen Weltkarte" keinerlei Jugendgefährdung darstelle. Von derartigen Spielen ginge eher "geringes Gefährdungspotential" und daher "keine Jugendgefährdung" aus.

Diese Grenze sei aber durch "C & C Generals" durchbrochen. Zitat aus der Begründung der BPjS:

"Command & Conquer - Generals nimmt unverkennbar starke Anlehnung an aktuelle politische Konflikte. Schon die erste Mission in der Kampagne der USA scheint den Abendnachrichten entsprungen zu sein: in der Missionsbeschreibung erfährt der Spieler, die USA hätten in Erfahrung gebracht, dass die in Bagdad stationierte GLA Massenvernichtungswaffen in ihrem Besitz habe. Nun ist es Aufgabe des Spielers, die Truppen der GLA zu zerstören und die Massenvernichtungswaffen zu neutralisieren. 'Generals' thematisiert damit drohende realistische Geschehen, und propagiert eine einzige Lösungsmöglichkeit für solche Konflikte: Krieg."

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