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Kopierschutz nicht geplant - aber theoretisch möglich

10.09.2002 | 15:33 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob Intel auch Vorrichtungen zum Schutz von Urheberrechten in die neuen Prozessoren-Generation integrieren will. Microsoft hat bereits einen Schritt in diese Richtung gemacht und in den neuen Windows Media Player 9 Technologien für das "Digital Rights Management" eingebaut (PC-WELT berichtete). Die Musik- und Filmindustrie übt seit längerem Druck auf Hard- und Softwarehersteller aus, damit diese das unerlaubte Kopieren von urheberechtlich geschützten Multimedia-Dateien durch Heimanwender unterbinden.

Paul Otellini, Präsident von Intel und Chief Operating Officer, erteilt dieser Forderung der US-Unterhaltungsindustrie jedoch eine klare Absage. Sein Unternehmen plane keine irgendwie gearteten Kopierschutzvorrichtungen als Bestandteil von "LaGrande". Allerdings räumte Otellini ein, dass Intels neue Technologie von anderen Unternehmen hierzu benutzt werden könnte.

Prescott ist der Codename für Intels nächste Prozessoren-Generation, die in der zweiten Jahreshälfte 2003 auf den Markt kommen soll Dieser Chip für Desktop-Rechner soll über das so genannte Hyperthreading-Verfahren verfügen, mit dem der Chip zwei Prozessoren simuliert..

Intel: Neuer Hochleistungs-Chip in Massenfertigung (PC-WELT Online, 14.08.2002)

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