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Konsequenzen aus den Ermittlungen

06.09.2002 | 14:36 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Die hohe Zahl an Geschädigten führte dazu, dass die Ermittlungen bis heute nicht abgeschlossen werden konnten. Allein in Bayern haben 80 Opfer Strafanzeige erstattet. Jetzt sollen die einzelnen Ermittlungsverfahren zu einem Sammelverfahren zusammen geführt werden. Die daraus resultierende Sammelklage wird unter Umständen nicht von der Weidener Staatsanwaltschaft, sondern von deren Kollegen im sächsischen Chemnitz erhoben werden - weil dort eine Staatsanwaltschaft mit dem Schwerpunkt Datennetz-Kriminalität existiert.

Bisher lautet der Vorwurf gegen die Beschuldigten auf Computerbetrug, die Staatsanwalt überlegt allerdings, ob sie auch Anklage wegen Betrugs erheben soll. Die beiden Tatverdächtigen sollen sich bis jetzt nicht zu den Vorwürfen geäußert haben.

Die Eops AG wollte sich nach dem Bekanntwerden der Ermittlung selbst um die Eintreibung der noch ausstehenden Rechnungen kümmern. Das Unternehmen stellte den Geschädigten dabei mögliche Rückzahlungen in Aussicht. In der Mehrzahl der Fälle sei seitdem aber nichts passiert, wie Dialerschutz.de meldet. Außerdem sei ungeklärt, wer für die Anwalts- und die sonstigen Kosten der Betrogenen aufkommen soll.

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