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Konkurrent II: Microsofts Xbox

25.09.2001 | 13:46 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Ein weiterer Konkurrent für die Playstation 2 ist die Spielekonsole Xbox von Microsoft. Geschickt vermarktet, schaffte es der Softwareriese, die Erwartungen an die Konsole derart zu steigern, dass Fachleute davon ausgehen, dass sich die Konsole prächtig verkaufen wird wenn nicht sogar muss.

Denn wenn Microsoft etwas macht, dann richtig. So "schmieden" die Redmonder die Konsole aus einem flotten Intel-Prozessor, mit einer schnellen Nvidia-Grafikkarte und weiteren technischen Highlights.

Für die Spiele wird Konsolen-Neuling Microsoft dank aufgekaufter Spieleentwickler selbst sorgen. Aber auch zahlreiche namhafte Spielefirmen werden Titel für die Xbox - teilweise exklusiv - veröffentlichen, so dass die künftigen Xbox-Fans sich nicht um den Nachschub sorgen müssen.

In Amerika wird die Konsole ab dem 15. November erhältlich sein - eine Woche später als ursprünglich geplant. Als Grund für die Verschiebung gab Microsoft "strategische Faktoren" an. Das diese Faktoren mit den Terror-Anschlägen in den USA zusammenhängen, wird nur hinter hervorgehaltener Hand gemunkelt.

Mit der Xbox will Microsoft den beiden Konkurrenten Nintendo und Sony das Leben schwer machen. Zum Start werden 600.000 bis 800.000 Konsolen in US-Geschäften angeboten werden. 1,5 Millionen Geräte will Microsoft bis Ende des Jahres zum Stückpreis von 299 Dollar (640 Mark) an den Mann bringen. Zum Start werden 20 Spiele erhältlich sein. Bis Ende des Jahres sollen dann 30 Titel in den Regalen stehen.

In Deutschland soll die Konsole nach den derzeitigen Plänen am Freitag, den 15. März 2002 erscheinen. Der Preis für Deutschland steht noch nicht fest. Allerdings hatte Microsoft in der Vergangenheit immer betont: "Der Preis wird wettbewerbsfähig sein." Das hatte jedenfalls J. Allard, zuständig für die Xbox bei Microsoft, bei der offiziellen Vorstellung der Xbox in Deutschland im Januar betont.

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