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Konami fällt Hacker-Angriff zum Opfer

15.07.2013 | 18:04 Uhr |

Der Spielehersteller Konami räumt ein, dass zahlreiche Nutzerdaten durch einen Hacker-Angriff entwendet wurden.

Erneut konnten Hacker in den Besitz personenbezogener Daten gelangen. Diesmal traf der Angriff den japanischen Spielehersteller Konami. Dessen Konami ID System wurde im Zeitraum vom 13. Juni und dem 7. Juli großflächig attackiert, dabei kam es zu vier Millionen Einwahl-Versuchen, von denen 35.000 erfolgreich waren.

Bei der Konami ID handelt es sich um ein neues System, das bislang nur im Fußballspiel Pro Evolution Soccer verwendet wird. Unbekannte Angreifer konnten die Sicherheitsmechanismen des Dienstes offenbar teilweise aushebeln. Der Hersteller beteuert zwar, dass die betroffenen Accounts gesperrt wurden, trotzdem rät der Publisher allen Nutzern, ihre Passwörter schnellstmöglich zu ändern.

Die gestohlenen Datensätze enthalten möglicherweise den Namen, die Adresse, das Geburtsdatum, Telefonnummern sowie E-Mail-Adressen. Unberechtigte Einkäufe hätte es durch den Angriff nach Angaben von Konami jedoch nicht gegeben. Der Hersteller reagiert mit verbesserten Sicherheitsmechanismen und einer verstärkten Überwachung auf die Attacke.

Passwort-Sicherheit: Acht goldene Regeln für sichere Passwörter

Nutzer, die ihr für die Konami ID genutztes Passwort auch an anderen Stellen verwenden, sollten die betreffenden Kennwörter zur Vorsicht trotzdem austauschen.

Wer häufig im Internet unterwegs ist, muss sich viele verschiedene Zugangsdaten merken. Das Freeware-Programm KeePass 2 hilft, dabei den Überblick zu behalten. Das Programm speichert Ihre Passwörter sicher in einer Datenbank und fügt sie komfortabel in verschiedene Anwendungen ein. Dadurch müssen Sie sich nur noch ein einziges Passwort merken, nämlich das für KeePass. In diesem Video-Tutorial zeigen wir Ihnen, wie KeePass 2 funktioniert.

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