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Komplexes Rechenherz

04.04.2005 | 17:17 Uhr | Michael Schmelzle

Auf lediglich 206 Quadratmillimetern bringt Intel die beiden Prozessorkerne des Pentium Extreme Edition 840 unter, die aus insgesamt 230 Millionen Transistoren bestehen. Die Fertigung erfolgt im 90-Nanometer-Prozess. Jeder Kern darf auf 1 MB L2-Cache zugreifen. Die Zweikern-CPUs sind mit allen modernen Pentium-4-Funktionen ausgestattet. Dazu gehören unter anderem die 32/64-Bit-Unterstützung EM64T, die XD-Technik zum Schutz vor Buffer-Overflows, die aktuellen Befehlssatzerweiterungen SSE2 und SSE3 sowie Hyperthreading. Letzteres bedeutet konkret, das der Pentium Extreme Edition 840 intern als Vierkern-Prozessor arbeitet, da Hyperthreading jeden Kern in zwei virtuell Recheneinheiten aufteilt.

Einen Stromsparmodus besitzt die Extreme Edition allerdings nicht. Ganz im Gegensatz zum Pentium D 830 und 840, die auf EIST (Enhanced Intel Speedstep Technology) zurückgreifen dürfen, allerdings auf Hyperthreading verzichten müssen.

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