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Knopfdruck – und die Party geht los

24.09.2005 | 19:54 Uhr |

Knopfdruck – und die Party geht los

Während in Ahaus ein Rechner für die Steuerung des ganzen Hauses zuständig ist, haben die Gäste des Duisburger Projekts „inHaus“ die Wahl zwischen PC, PDA und Touchscreen, und an den Wänden lösen Powerschalter den richtigen Kommandomix aus für Anlässe wie „Aufstehen“, „Kommen“, „Gehen“ oder „Party“. Was genau passiert, wenn man einen dieser Knöpfe drückt, führt der technische Leiter Viktor Grinewitschus vor: Nach dem Griff zum Schalter „Gehen“ erlischt das Licht und die Heizung fährt herunter. Als wir die Tür hinter uns zuziehen, schließt sie sich selbst ab und die Alarmanlage geht in Bereitschaft. Eigentlich sollte sich jetzt das Garagentor öffnen, aber nach einem kurzen Rattern herrscht Stille: Das Tor ist auf halber Höhe stecken geblieben. Verlegen lächelnd greift der Techniker zum PDA und versucht es damit. Erfolglos. „Da klemmt wohl was“, vermutet er, und legt schließlich selbst Hand an. Ganz ohne Handarbeit wird der Bewohner des intelligenten Hauses nicht auskommen, auch wenn alles funktioniert. Selbst einfache Arbeiten stellen Maschinen vor Probleme. Brav dreht etwa der automatische Staubsauger seine Runden durch die Wohnung, die Ecken aber erreicht er nicht. Die vernetzte Waschmaschine vom Büro aus einzuschalten klingt cool – ist aber sinnlos, solange sie vorher niemand von Hand befüllt. Und für den Fall, dass mal ein System oder einfach der Strom ausfällt, muss sich das Türschloss immer noch mechanisch öffnen lassen.

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