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Klarna: 5 wichtige Änderungen – das müssen Sie wissen

12.03.2022 | 09:38 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Klarna verdoppelt den Zahlungszeitraum für Rechnungen. Es gibt keine Kredite ohne klares Enddatum mehr. Außerdem erhöht Klarna die Zahl der kostenlosen Zahlungserinnerungen. Alle Änderungen im Überblick.

Der Zahlungsdienstleister Klarna kündigt heute fünf Produktänderungen für Deutschland an, die Klarna 2021 bereits in Skandinavien und in Großbritannien eingeführt hat. Die dort gemachten Erfahrungen seien positiv gewesen, weswegen die Änderungen nun auch nach Deutschland kommen. Klarna führt vier der fünf Neuerungen über die nächsten Monate nach und nach ein, eine kommt aber sofort.

Neu – "Drei kostenlose Zahlungserinnerungen": Ab sofort erinnert Klarna bis zu sechs Mal per E-Mail, über die Klarna-App und per Post an die Bezahlung der Rechnungen. Die ersten drei Zahlungserinnerungen sind kostenlos.

Neu – "Pay Later (Kauf auf Rechnung)": Statt 14 Tage bekommen Klarnakunden bald 30 Tage Zeit, um ihre Einkäufe zu bezahlen.

Neu – "Pay in 3": Mit der Einführung von “Pay in 3” haben Klarna-Nutzer die Möglichkeit, die Kosten für ihre Einkäufe auf drei zinsfreie Raten zu verteilen. Die erste Zahlung erfolgt beim Kauf, die weiteren Raten werden automatisch alle 30 Tage fällig.

Abgeschafft – "Unbefristeter Kredit": Unbefristete (revolvierende) Kredite können laut Klarna schwieriger zu handhaben sein, da zusätzlich zu den Zahlungen jeden Monat Zinsen und Gebühren anfallen. Aus diesem Grund ersetzt Klarna alle unbefristeten Kredite durch feste Raten mit einem eindeutigen Enddatum, um seine Nutzer von unnötigen Zinssätzen und scheinbar unbegrenzten Krediten zu befreien.

Abgeschafft – “im Monat X bezahlen”: Klarna schafft die gebührenpflichtige Option "Bezahlen im Monat X" ab. Damit konnten Klarna-Kunden bisher ihre Zahlungen gegen eine Gebühr auf einen anderen Monat verschieben.

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