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Klage gegen IBM

11.06.2003 | 11:40 Uhr | Markus Pilzweger,

SCO hatte IBM im März dieses Jahres auf eine Milliarde Dollar verklagt. Begründung: Der Computer-Riese habe Handelsgeheimnisse veruntreut, unerlaubte Eingriffe ins Geschäft vorgenommen, sowie unlauteren Wettbewerb betrieben und Verträge gebrochen.

SCOs Klage gegen IBM beinhalte keine Aspekte von Urheberrechtsklagen, da dies vor Gericht schwerer zu beweisen sei, erklärte Sontag. Im Detail wirft SCO IBM vor, dass IBMs Unix-Lizenz aus dem Jahre 1985 (ursprünglich mit AT&T unterzeichnet, aber dann zu SCO transferiert) es IBM verbietet, Software zu vertreiben, die vom Unix Code-Base abstammt.

IBMs Beiträge zu Linux - beispielsweise in den Bereichen Non Uniform Memory Architecture (NUMA) und beim symmetrischen Multiprocessing (SMP) m - stellten allesamt einen Bruch dieses Vertrages dar, erklärte Sontag. SCO plant nun, IBM am Freitag die Unix-Lizenz zu entziehen: "Vertraglich gesehen haben wir dieses Recht, da IBM den Vertrag gebrochen hat", sagte Sontag.

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