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Kinect 2 kann QR-Codes lesen

03.07.2013 | 05:43 Uhr |

Mit einer Scan-Funktion für QR-Codes möchte Microsoft den Umgang mit Codes, die aktuellen Spielen oft beiliegen, deutlich vereinfachen.

Auf dem Smartphone haben sich QR-Codes schon etabliert, Konsolenspieler können die in einer Punktmatrix versteckten Inhalte hingegen noch nicht verwenden. Die Kinect-Kamera der kommenden Microsoft-Konsole Xbox One soll QR-Codes künftig einlesen und damit mehrere Komfortfunktionen bieten können.

Bislang müssen Gutschein-Codes oder Zugänge für den Mehrspieler-Modus, die den Spielen oft beiliegen und aus einer langen Folge von Buchstaben und Zahlen bestehen, noch umständlich abgetippt werden. Durch die Beschränkung auf die wenigen Buttons des Controllers ist dies zeitaufwändig und fehleranfällig.

Marc Whitten, Corporate Vice President von Xbox Live, hat über Twitter verlauten lassen, dass diese Abtipparbeit auf der Xbox One nicht mehr nötig sein wird. Stattdessen soll es wohl möglich sein, beiliegende Codes über die Kinect-Kamera einzuscannen und sie so dem eigenen Konto zuzuweisen.

Marketing: QR-Codes sinnvoll einsetzen

Bislang machte die Kinect-Kamera der Xbox One eher negative Schlagzeilen. Viele Nutzer befürchten eine permanente Überwachung durch den der Konsole beiliegenden Sensor. Dieser muss zwingend verbunden sein, könne aber laut Microsoft auch deaktiviert werden.

Microsoft hat bei einem Event in Redmond die neue Xbox vorgestellt. Der Nachfolger der Xbox 360 hört auf den Namen Xbox One und soll noch in diesem Jahr erscheinen. Sie nutzt einen Achtkern-Prozessor von AMD, 8 GB Arbeitsspeicher und eine 500 GB große Festplatte. Dank der überarbeiteten Kinect-Kamera, die nun standardmäßig im Lieferumfang enthalten ist, kann die Xbox One nicht nur per Sprachbefehl, sondern auch per Gesten bedient werden. Über die Konsole können auch TV-Programme, Filme, Spiele, Musik und das Internet genutzt werden. Einen Preis hat Microsoft noch nicht genannt.

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