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Kickstarter für echten Pokéball gestartet

18.08.2016 | 10:55 Uhr |

Diese Bastler haben einen echten Pokéball für Pokémon Go entwickelt und dafür ein Kickstarter-Projekt gestartet.

Das Unternehmen GamerReality hat einen echten Pokéball zum Spielen von Pokémon Go entwickelt. Statt "nur" mit virtuellen Pokébällen können die Pokémon-Go-Spieler so durch das Werfen eines echten Pokéballs neue Pokémon fangen. Und sich damit wie ein echter Pokémon-Trainer fühlen, so das Versprechen. Bei Kickstarter kann das Projekt hier unterstützt werden. 35 US-Dollar (etwa 31 Euro) kostet ein Pokéball und soll noch Ende des Jahres ausgeliefert werden.

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Über Sensoren wird die Bewegung des Balls gemessen und die Information an das Spiel weitergeleitet. Dadurch wird dann ermittelt, ob der Pokémon erfolgreich gefangen wurde oder nicht. Laut den Machern wird dabei die selbe Technologie eingesetzt, die Snapchet bei der Gesichtserkennung verwendet. Der Ball muss übrigens nicht zwingend real geworfen werden.

Auch die Andeutung einer Wurfbewegung des Balls reicht aus. Das verringert immerhin die Chancen, dass der Ball in einen See kullert oder Unbeteiligte trifft. Der Ball stellt über Bluetooth 4.0 eine Verbindung zum Smartphone her. Zusätzlich befindet sich in dem Ball ein Akku und ein USB-Anschluss, so dass der Ball auch als Ladestation für das Smartphone verwendet werden kann.

Offen, ob das Produkt überhaupt irgendwann auf den Markt kommt

GamerReality bezeichnet den Pokéball aktuell noch als den "offiziellen Trainer Ball". Bisher besteht allerdings noch keine Vereinbarung mit den Pokémon-Go-Machern von Niantic und auch eine Lizenzierung seitens Nintendo fehlt noch. Ohne diese Partnerschaften kann GamerReality das Produkt auch gar nicht auf den Markt bringen, denn schließlich muss Niantic in Pokémon Go eine Unterstützung für den realen Trainer-Ball implementieren.

Die Kickstarter-Kampagne dient letztendlich dazu, eine Vielzahl von Pokémon-Go-Fans für das Projekt zu gewinnen. Mit dieser "Masse" im Rücken will GamerReality dann Niantic (und auch Nintendo) von einer Zusammenarbeit überzeugen.

Sollte die Zusammenarbeit mit Niantic und Nintendo nicht zustandekommen, dann wird GamerReality den Unterstützern des Kickerstarter-Projekts eine noch nicht genau benannte Alternative für ihren geleisteten Beitrag anbieten. Die Unterstützer erhalten aber auch auf Wunsch einfach ihr Geld zurück.

Die Unklarheit über die Zukunft des Projekts dürfte auch ein Grund dafür sein, warum die Unterstützung über Kickstarter eher schleppend verläuft. Immerhin haben sich aber bereits 164 Unterstützer versammelt, die knapp 8.900 US-Dollar bereitstellen. Das Finanzierungsziel liegt aber bei 25.000 US-Dollar und es bleiben noch etwa 40 Tage Zeit, um das Ziel zu erreichen.

 

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