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Kein Grund für eine Entwarnung

27.08.2002 | 13:12 Uhr |

Dennoch gibt es keinen Grund für eine Entwarnung: Kuo geht davon aus, dass sich derzeit rund 200 Viren aktiv über das Internet verbreiten, nach Berechnungen eines Internet-Service-Providers (ISP) sind von 1000 E-Mails sechs bis sieben Briefe verseucht. Der gegenwärtige Friede halte daher nur solange an, bis die Gegenseite etwas komplett Neues entwickelt haben. Der Ausbruch der nächsten Virenepidemie sei daher nur eine Frage der Zeit.

Die Angriffspause wollen die Antivirenforscher nicht ungenutzt verstreichen lassen: So kooperieren die Firmen etwa mit Microsoft, um Probleme im Windows-Betriebssystem zu lösen, die Virenscanner bislang in ihrer Leistungsfähigkeit beeinträchtigt hatten. Mittlerweile sei damit die Qualität der Antivirus-Software enorm gestiegen, da etwa die Untersuchung von E-Mails nach schädlichen Inhalten nicht bei den Attachments endet.

Außerdem arbeiten die konkurrierenden Anbieter mittlerweile überraschend eng zusammen. So kümmern sich insgesamt 50 Mitarbeiter von verschiedenen Firmen darum, die "Wild List " , eine Sammlung der bekannten aktiven Viren, auf dem neuesten Stand zu halten.

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